So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 35624
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo,ich habe mich schon mal bei Ihnen befragt. Meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,ich habe mich schon mal bei Ihnen befragt. Meine weitere Frage. Nach 40 Ehejahren folgte die Scheidung. Jetzt verlangt die Rechtsanwältin für meine EX-Frau 125.000 Euro Zugewinn. Die Basis ist die Immobilie, von der ich Alleinbesitzer bin. Kann es sein, dass diese Forderung zulässig ist ? und weil die Gegenpartei eine andere Vorstellung vom Preis der Immobilie hat, verlangt sie, dass ich einen Gutachter beauftrage. Wer ist beweispflichtig und wer müßte den Gutachter bezahlen? Ausserdem droht man mir mit einem Beweissicherungsverfahren, wenn ich meine Immobilie nicht von einem öffentlichen und vereidigten Sachversändigen bewerten lasse. Was muß ich mir bei diesem Sachverhalt bieten lassen und was kann ich dagegen tun ? mfg und Danke
JA: Ist die Scheidung einvernehmlich?
Customer: ja
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: aktuell nein

Sehr geehrter Ratsuchender.

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen müssen Sie den Vermögenszuwachs den Sie in den 40 Ehejahren erfahren haben leider hälftig an Ihre Frau ausgleichen. Wenn Sie also während der Ehe eine Immobilie erworben haben oder eine Immobilie die Sie breits vor der Ehe hatten im Wert zugenommen hat, dann müssen Sie den Vermögenszuwachs leider ausgleichen.

Das Problem in diesem Falle ist natürlich die Bewertung der Immobilie. Hier gibt es zwei Möglichkeiten.

Einmal Sie einigen sich auf einen Gutachten und tragen die Kosten selbst oder aber Sie beziehungsweise Ihre Frau leiten ein Gerichtliches Verfahren ein (Antrag auf Zugewinn) oder aber es wird ein selbstständiges Beweisverfahren eingeleitet.

In beiden Fällen wird das Gericht einen Sachverständigen beauftragen. Das Ergebnis des seitens des Gerichts beauftragten Sachverständigen ist für beide Parteien verbindlich.

Bei den Kosten kommt es darauf an. Wenn der Zugweinn zusammen mit dem Scheidungsverfahren geltend gemacht wird (Verbund) dann tragen beide Eheleute die Kosten des Gutachtens hälftig.

Wenn dagegen ein isoliertes Zugewinnausgleichsverfahren oder ein selbstständiges Beweisverfahren geltend beantragt wird, dann trägt die Kosten des Gutachtens derjenige der im Verfahren unterliegt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
bin zufrieden und Danke. mfg X. Ernst

Sehr gerne!