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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 35583
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe ein Gewerbe angemeldet und mein 17 jähriger Sohn

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein Gewerbe angemeldet und mein 17 jähriger Sohn hat per Internet und unter Verwendung meiner Daten, ohne meine Zustimmung ein Coaching über 28000euro gebucht. Ist dieser Vertrag wirksam oder anfechtbar?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe ein e-commerce Unternehmen das Gewerbe werde ich jetzt auch abmelden. die Kommunikation bezüglich dieses Coaching und andere Dienstleistungen lief immer zwischen meinem Sohn und diesem anbieter

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich kann der Vertragsschluss der ohne Ihre Kenntnis und ohne Ihre Billigung erfolgt ist angegeriffen werden. Dies kann über § 177 BGB erfolgen. Ihr Sohn hat ohne von Ihnen bevollmächtigt zu sein als Ihr Vertreter gehandelt (er hat ja Sie als Kursteilnehmer angegeben) ob der Vertrag wirksam ist oder nicht hängt von Ihrer Genehmigung ab.

Ebenso war Ihr Sohn minderjährig. Ob ein von ihm abgeschlossenes Rechtsgeschäft wirksam ist oder nicht hängt ebenso von Ihrer Genehmigung ab.

Sie sollten sich also der Coaching Firma gegenüber die Genehmigung verweigern und klarstellen, dass Ihr Sohn den Kurs als Minderjähriger gebucht hat und sie nicht damit einverstanden sind.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
danke für Ihre ausführliche Antwort. Wir haben der Firma in der Zwischenzeit ein Schreiben mit der Verweigerung der Genehmigung der Verträge per Einschreiben zugesandt. Bis jetzt hat sich die Firma nicht gemeldet und auch auf unseren zuvor erbeteten Rückruf geantwortet. ebenso haben wir eine Lastschriftverweigerung bei der Bank eingestellt.
nun zu unsere weitere Frage:
Wie weit zurück besteht eine Rückforderungsmöglichkeit von weiteren Verträge, die meine Sohn ohne meine Zustimmung mit der Firma getroffen hat. Beginn war Anfang 2020.
und besteht die Möglichkeit einer Anzeige gegenüber solchen Geschäftemacher, die leichtgläubige junge Menschen durch Versprechungen leicht, schnell Geld zu verdienen, von einem Coaching zum anderen Coaching locken?
Mit freundlichen Grüßen
Monika Fundis-Friedrichs