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Rechtsanwalt Christian Joachim
Rechtsanwalt Christian Joachim, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3548
Erfahrung:  Staatsexamen, Zulassung als Rechtsanwalt, Mediator
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Rechtsanwalt Christian Joachim ist jetzt online.

Hallo Ich habe 2017 einen Mietvertrag auf 5 Jahre

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Ich habe 2017 einen Mietvertrag auf 5 Jahre abgeschlossen.
JA: Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Customer: Ich musste einen Nachmieter bringen was ich auch getan habe. Da dies mein Sohn ist lässt mich mein Vermieter nicht aus dem Vertrag
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Er hat meinem Sohn eine Mietbescheinigung ausgeschrieben,aber keinen Mietvertrag. Ich ahbe den Vertrag am 10.05.2017 unterschrieben. Mein Sohn ist im Februar 2019 eingezogen, und ich zu meinem Lebenspartner.

Sehr geehrter Fragesteller,

warum war der Mietvertrag auf 5 Jahre befristet?

Gibt es im Mietvertrag eine Nachmieterregelung?

Hatte sich der Vermieter anderweitig, insbesondere schriftlich mit einem Nachmieter einverstanden erklärt?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Da der Vermieter schlechte Erfahrung gemacht hat wollte er jemand zuverlässigen. Warum ich mich darauf eingelassen hab weiß ich auch nicht.Im Mietvertrag steht das ich bei vorzeitigem Beenden der Mietverhältnisses einen Nachmieter bringen muß.Ich habe meinen Sohn und seine Frau vorgeschlagen womit er einverstanden war.Er hat den Beiden ja auch die Mietbescheinigung für den Umzug unrschrieben

Vielen Dank für die weiteren Informationen.

Insofern gehe ich davon aus, dass bereits der Abschluss des Mietvertrags auf 5 Jahre ohne entsprechenden Grund unwirksam ist und Sie eine entsprechend Kündigungsrecht hätten, dass sich eine gesetzlichen Fristen orientiert.

Erforderlich ist dann allerdings eine Kündigungserklärung.

Bitte beachten Sie, dass im Mietvertrag nicht genau kenne und daher die oben genannte Antwort unter diesem Vorbehalt steht.

Gerne kann ich den Mietvertrag und auch die Beendigungsmöglichkeit noch näher prüfen.

Hat der Vermieter Sie allerdings auch durch die Akzeptanz des Nachmieters aus dem Mietvertrag entlassen, was hier durchaus möglich wäre, bedürfte es keine weiteren Kündigung mehr.

Sie haben aber Recht, dass hier eine klärende Vereinbarung notwendig wäre, sofern der Vermieter diese einvernehmlich unterzeichnen würde.

Dafür wäre eine Beendigungserklärung in Bezug auf den alten Mietvertrag notwendig und dann natürlich ein neuer Mietvertrag für den Sohn.

Weigert sich der Vermieter, wäre dann die oben genannte Kündigungserklärung notwendig unter Hinweis auf die anderweitige Belegung der Wohnung und zum anderen muss der Vermieter dann, wenn er schon eine Mietbescheinigung ausgestellt, auch einen schriftlichen Mietvertrag dem Sohn vorliegen.

Dies ergibt sich bereits aus dem Nachweisgesetz und auch die Mietbescheinigung ist ein Beleg dafür, dass auch der Vermieter davon ausgeht, dass ein Mietverhältnis besteht.

Insofern sollte der Vermieter zur Vorlage eines entsprechenden Mietvertrages aufgefordert werden, ggf. mit zusätzlich einer entsprechenden Vereinbarung mit allen 3 Parteien und Sie sollten selbst noch einmal eine Kündigung unter Hinweis auf die bereits faktische Beendigung des Mietverhältnisses aussprechen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen zunächst hilfreich geantwortet habe und stehe bei Nachfrage bedarf jederzeit gerne zur Verfügung.

Über eine anschließende positive Bewertung (3-5 Sterne) freue ich mich.

Viele Grüße

Christian Joachim
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Da ich ja schon 2Jahre nicht mehr dort wohne stellt sich mir die Frage ob dieser Vertrag rechtsgültig ist. Zumal mein Sohn die Miete zahlt und laut Vertrag Untervermietung verboten ist.

Solange der Vertrag keine Kündigung erfahren hat oder auch anderweitig aufgehoben ist, besteht er auch weiterhin.

Zu hinterfragen wäre dann, ob die Untervermietung für ihren Sohn zulässig ist. Da der Vermieter hiervon allerdings entsprechende Kenntnis hat und dies auch entsprechend geduldet hat, dürfte er hier auch keine Einwände wirksam erheben können.

Rechtsanwalt Christian Joachim und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Danke für Ihre Antworten das hilft mir schon mal weiter.
Lg

Gerne, vielen Dank für die positive Bewertung.