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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6155
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Meine Mutter, damals .Neustadt wohnhaft, ist .2013

Kundenfrage

Meine Mutter, damals im Stadtheim Wr.Neustadt wohnhaft, ist im Dez.2013 verstorben. Ihr Festnetztelefon wurde von mir mittels Einzug bezahlt. Da ich auch A1 Festnetz habe, sind mir die weiteren Abbuchungen nicht aufgefallen. Ich habe dann erst im Okt.2020 die Zahlungen unterbunden und ersucht, rückwirkend den Anschluss zu kündigen. Auf zwei eingeschriebene Briefe habe ich bis heute keine Antwort erhalten.
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Abbuchungsauftrag storniert und um Kündigung bzw. Rückzahlung ersucht. Mein Standpunkt: Keine Forderung an Verstorbene möglich, daher weitere Abbuchungen zu unrecht.2 eingeschriebene Kündigungsschreiben, keine Reaktion seitens A1 Telekom.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wer war zur Kündigung verpflichtet? Vielleicht das Stadtheim?
Gepostet: vor 7 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihre Argumentation greift leider nicht. Wenn Sie die für diesen Anschluss gezahlten Beträge bei Gericht einklagen, werden Sie aller Voraussicht nach unterliegen.

Solange der Vertrag nicht gekündigt war, konnte der Anbieter für die Bereitstellung des Telefonaschlusses die Gegenleistung verlangen, also die Bezahlung des Anschlusses. So wird ein Richter das sehen müssen.

Der Anbieter kann nicht wissen, dass Ihre Mutter gestorben ist und falls doch, ob nicht ein Erbe den Anschluss nutzt oder nutzen will. Die Erben werden automatisch Vertragspartner, aber sie können das Vertragsverhältnis mit einem Sonderkündigungsrecht auflösen.

So aber war die Abbuchung leider berechtigt, weil es einen ungekündigten Vertrag dazu gab. Auch Mietwohnungen müssen weiterbezahlt werden, wenn die Erben eines verstorbenen Mieters nicht kündigen.

Ich bedauere außerordentlich, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können. Bitte bedenken Sie, dass ich Ihnen die Rechtslage nur schildern kann, weder heiße ich diese gut noch kann ich Einfluss darauf nehmen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Es hat ja sicher einen Nachbewohner gegeben. Hätte die Heimverwaltung kündigen müssen?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Tagen.

Da haben Sie wohl Recht. Der Anschluss muss irgendwie weitergenutzt worden sein. Es wird ja für jede Wohneinheit nur einen Anschluss geben. Das müsste man tatsächlich genau untersuchen, wie die Telefonanlage gestaltet ist. Der Telefonanbieter wäre jedenfalls ungerechtfertigt bereichert, wenn jemand anders diesen Anschluss genutzt hat. Denn doppelte Zahlung darf der Anbieter nicht einnemen.

Es bleibt aber dabei, dass der Telefonanbieter nicht wissen kann, wenn jemand stirbt. Die Heimleitung weiß das. Die kann aber den Vertrag Ihrer Mutter nicht kündigen. Dazu hat die Heimleitung keine Vollmacht. Die Erben hätten von der Heimleitung darüber informiert werden müssen, dass es noch einen Telefonvertrag gibt. Die fehlende Mitteilung kann einen Schadenersatzanspruch begründen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Danke, ***** *****
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Tagen.

Sehr gerne! Es freute mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!

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