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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6154
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Der Vermieter wurde seit Mietbeginn März 2015 über den

Diese Antwort wurde bewertet:

Der Vermieter wurde seit Mietbeginn März 2015 über den Baumangel informiert.
JA: Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Customer: der Baumangel ist dass bei er Kaltwasserentnahme zuerst sehr heißes Wasser aus den Ventilen in Bad und Küche geflossen,, nach ca. 5-6 Litern wurde es dann kühler. Dies führte auch zu hogen Nebenkosten an Heizöl Strom Wasser und Abwasser. Kann hier eine Rückforderung angestrebt werden?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich bin der Lebensgewfährte von der Mieterin, die am 09.06.2020 verstorben ist, selbst ich habe den Vermieter ständig auf diesen Baumangel hingewiesen, für 2019 sollte noch 544 € an Nebenkosten gezahlt werden, die ich aufgrund dessen zurüchbehalten habe, denn es geht auch um Erbrechte und Nachlass, ich bin der Nachlassverwalter, daher muss ich auf forderung der Erben die Nebenkosten berechnen lassen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Denkbar wäre, dass ein Anspruch auf Mietminderung besteht bzw. bestand. Für eine Mietminderung müsste ein Mangel vorliegen. Und wenn ein Mietminderungsanspruch besteht, kann der zur Aufrechung mit der Nebenkostenabrechnung genutzt werden.

In § 536 BGB heißt es hierzu in Absatz 1 Satz 1:

Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.

Die Frage ist, wie hoch bei einem Fehler in der Kaltwasserleitung die Miete gemindert werden kann. Eine einschlägige Entscheidung zu so einem Problem konnte ich nicht recherchieren. Wenn es gar kein Wasser gäbe oder nur kaltes, wäre es klar. Vielleicht können 3%-5% angesetzt werden und das rückwirkend bis 1.1.2018. Ansprüche davor wären verjährt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.