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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6154
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Schadensersatz bei Kosmetikprodukten, Hessen, Wir sind eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Schadensersatz bei Kosmetikprodukten
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wir sind eine Firma, die Kosmetikprodukte vertreibt und möchten uns erkundigen, wenn eine Kundin sich zum Beispiel Haare versaut, durch die Anwendung unserer Produkte und Schadensersatz fordert, was da angemessen ist.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Denkbar ist ein Schmerzensgeldanspruch. Und so ein Anspruch ist immer schwer zu beziffern. Die Höhe richtet sich nach den Beeinträchtigungen der Lebensqualität des Geschädigten, die durch z.B. versaute Haare enstehen. Und diese Beeinträchtigungen sind individuell unterschiedlich. Sie hängen von den Lebensumständen des Geschädigten ab und auch vom tatsächlichen Schaden. Für eine Frau beispielsweise kann es schwerwiegender sein, wenn die Haare nicht richtig aussehen als für einen Mann.

Aber ich denke, pauschal kann hier ein Betrag zwischen 500 EUR bis 1.000 EUR angesetzt werden. So einen Betrag sollten Sie einem Geschädigten anbieten. Vielleicht fangen Sie erstmal niedriger an und wenn er damit nicht einverstanden sind, gehen Sie ein bisschen höher. Und wenn er dann immer noch nicht einverstanden ist, verweisen Sie ihn auf den Rechtsweg. Sie können es dann ja mal auf eine Klage ankommen lassen. Dann können Sie ungefähr abschätzen, was ein Gericht der Höhe nach als Schmerzensgeld für angemessen hält.

Falls Sie ein Telefonat wünschen, buchen Sie das gerne über den Premiumservice hinzu.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Hallo Herr Rechtsanwalt Krüger, vielen Dank für Ihre Ausführung und schnelle Rückmeldung. Beim vorliegenden Sachverhalt hat eine Kundin eines unserer Augenbrauenprodukte (Augenbrauen Lifting Kit - Anwendungsset für Zuhause) verwendet und ihr sind laut Angabe sehr viele Augenbrauen ausgefallen (Fotos hat sie gesendet). Die Kundin hat ein Mikroblading (Permanent Tättowierung der Augenbrauen), was den Schaden etwas weniger schlimm aussehen lässt. Wir haben ihr neben der Kaufpreiserstattung folgendes angeboten: Augenbrauenwachstumsserum (100 EUR) von einer anderen Marke sowie 200 EUR Entschädigung. Dies hat Sie leider abgelehnt mit dem Verweis vor Gericht 5.000 EUR erzielen zu können und negative Bewertungen in Sozialen Medien hinterlassen zu wollen. Sie fordert nun 1.000 EUR sowie das Serum.
Ich bin der Meinung, dass dies völlig überhöht ist und unser Angebot angemessen war.Ich würde ihr jetzt um die Sache zu erledigen maximal 500 Euro und das Serum anbieten.Falls sie ablehnt, müsste man sie wohl auf den Rechtsweg verweisen. Eine höhere Zahlung ist mE weder angemessen noch in den finanziellen Möglichkeiten der Firma.Falls sie zustimmt, sollte man das ganze vor Zahlung schriftlich festhalten, mit dem Einschluss dass damit alle Ansprüche in dieser Sache abgegolten sind?Ich danke für Ihre Hilfe.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ich bin da bei Ihnen. 5.000 EUR erscheint mir zu viel. Es ist kein bleibender Schaden. Die Augenbrauen wachsen wieder nach. Und das Permanenttatoo vermindert den Schaden noch.

Bieten Sie Ihr - ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, einzig im Interesse einer gütlichen Einigung - max. 500 EUR plus das Serum an. Ideal wäre, sie würde Ihnen unterschreiben, dass mit diesen Leistungen sämtliche Ansprüche aus dem Vorfall abgegolten sind. In Ihrem Anschreiben können Sie auch darauf hinweisen, dass bislang noch gar nicht bewiesen ist, dass Ihr Produkt verantwortlich ist. Und wenn sie meint, einen höheren Anspruch zu haben, möge sie Ihnen die Grundlage dafür nennen. Einfach zu behaupten, bei Gericht erhielte sie 5.000 EUR, ist zu wenig. Oder sie soll sich eben mit Ihrem Angebot zur gütlichen Beilegung des Rechtsstreites zufrieden geben und Ihnen das bestätigen und dann würden Sie das Geld und das Serum senden.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Sie könnten auch noch darauf hinweisen, dass das Drohen mit schlechten Bewertungen den Stratatbestand der Nötigung oder gar Erpessung erfüllt und Sie sich eine Strafanzeige vorbehalten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne, ganz oben rechts) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Guten Abend Herr Krüger, ich danke ***** *****ür Ihre Hilfestellung. Wir konnten die Kundin wie besprochen mit Unterzeichnung einer Vereinbarung und der Zahlung zufrieden stellen. Hoffentlich bleibt das auch so. Könnte man Sie falls es zu weiteren solchen Fällen kommt mandatieren? Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. BG Amir Mirza

Es freut mich, dass Sie Erfolg hatten.

Sie können mich gerne bei solchen Fällen hier kontaktieren und eine neue Frage öffnen. Aber ein Mandat kann ich leider nicht annehmen. Ich bin hier ausschließlich beratend tätig. Ich bitte um Ihr Verständnis.