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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36400
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, Ich habe folgendes Problem: Ich habe einen Hund, geb.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Ich habe folgendes Problem:Ich habe einen Hund, geb. Anfang März 2020, Mitte Oktober verkauft. Ein schriftlicher Kaufvertrag wurde geschlossen. Eine Anzahlung i.H.v 40 % des Kaufreises wurde geleistet. In Kaufvertrag wurde ein Übergabedatum in 6 Wochen vereinbart. (Der Käufer konnte aus persönlichen Gründen den Hund nicht vorher abholen). Eine Woche nach Abschluss des Kaufvertrages hat der Käufer den Restkaufpreis geleistet und den Hund für 4 Tage bei sich „zur Eingewöhnung“ gehabt. Ca. 10 Tage später fängt der Hund an zu husten. Der Käufer wurde informiert und eine tierärztliche Untersuchung abgestimmt. Danach folgt eine Reihe weiterer Tierarzt und Tierklinik Besuche immer in Abstimmung und zum Teil im Beisein des Käufers. Die Kosten von ca. 800 € wurden vom Verkäufer vorerst bezahlt. Nach dem sich der Zustand des Hundes gebessert hat, hat der Verkäufer den Hund abgeholt (18 Tage später als vereinbart). Der Käufer hat die Behandlung beim bisherigen Tierarzt fortgesetzt zum Teil im Beisein des Verkäufers und auf Rechnung des Verkäufers. Nach einem weiteren Tierarztbesuch hat der Käufer den Verkäufer besucht (Dauer ca.1,2-2 Std.). In dieser Zeit hat der Hund fast nicht gehustet und auch keine anderen Symptome gezeigt. Der Allgemeineindruck des Hundes war sehr gut. Anscheinend hat sich der Zustand des Hundes verschlechtert und der Käufer eine Reihe von weiteren Untersuchungen bei anderen Tierarzt /Klinik auf seine Rechnung veranlasst. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 900 €. Der Käufer informiert Verkäufer über den vorläufigen Befund: Bronchialkollaps, einige Ergebnisse sind noch offen und fordert Rückabwicklung: Rückgabe des Hundes gegen Rückzahlung des Kaufpreises + Erstattung seiner Tierarztkosten.Vielleicht wichtig: meine Frau hat eine Zucht nach § 11 TierSchG. Der Hund stammt nicht aus Ihrer Zucht und sie ist im Kaufvertrag nicht erwähnt.
Wie soll ich mich verhalten? Vielen Dank
JA: Haben Sie einen Kaufbeleg oder eine Rechnung?
Customer: Ein schriftlicher Kaufvertrag
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Da der Hund zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gesund war, kann der Käufer nur dann eine Rückabwicklung des Kaufvertrages beanspruchen, wenn Sie als Verkäufer anlässlich der Vertragsverhandlungen einen Mangel (=eine bestehende Erkrankung des Hundes) arglistig verschwiegen hätten.

Dass der Hund nach Abschluss des Kaufvertrages die geschilderte Symptomatik gezeigt hat, haben Sie rechtlich nicht (mehr) zu vertreten, sondern dieser Umstand fällt rechtlich in die Risikosphäre des Käufers.

Sie können daher die Forderung des Käufers nach Rückabwicklung des Kaufvertrages unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage zurückweisen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank ***** *****üttemann, wie sieht es mit den von mir ausgelegten Tierarztkosten? Müss der Käufer sie übernehmen? Aus Ihrer Erläuterung würde ich es so annehmen.

Ja, Ihre Annahme ist richtig. Diese Kosten und Aufwendungen haben Sie im Interesse des Käufers getätigt mit der Folge, dass diese Kosten ersatzfähig sind. Der Käufer hat Ihnen diese mithin zu erstatten.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kann ich Ihnen denn noch weiterhelfen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

ra-huettemann und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** Fragen. Schönen Abend

Gern.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt