So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10202
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ragrass ist jetzt online.

Guten Tag, mein Mann hat die Scheidung in 02.2019

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, mein Mann hat die Scheidung in 02.2019 eingereicht, als trennungsjahr hat er das Jahr 2016 angegeben, damit es schneller geht. Er erhoffte sich dadurch sehr schnelle Scheidung innerhalb weniger Monate. Ich war darüber entsetzt, da es erstmal nicht stimmte und zum weiteren ich als Alleinverdiener immer noch in der Steuerklasse III war, bzw es immer noch bin. Ich bat seinen Anwalt das Trennungsjahr auf 2019 zu bestimmen, worauf ich eine Absage erhielt. meine Steuerberaterin beruhigte mich allerdings, dass das Amtsgericht nicht mit Finanzamt kommuniziert. Lediglich ist Scheidungsjahr wichtig. Man geht immer davon aus, das das Vorjahr das Trennungsjahr war. soll ich weiter schreiben?
JA: Ist die Scheidung einvernehmlich?
Customer: Wir bekamen im März 2020 dann einen Scheidungstermin und wurden dann doch nicht geschieden, da mein mann den Anwalt nicht zahlte und keine Scheidung plötzlich wollte. Ich behielt meine Steuerklasse III und bekam vor Kurzem vom Amtsgericht das Schreiben, dass man unser Scheidungsverfahren zu Akte gelegt hat, bzw. nicht mehr verfolgt, da es nichts mehr kam. Mein Mann hat aber den Scheidungsantrag nicht zurückgenommen, weil er keinen Kontakt mehr zu seinem Rechtsanwalt hat. Meine Frage lautet daher - kann ich weiterhin die Steuerklasse III behalten (Finanzamt kann ja nichts erfahren, da wir ja weiterhin in Ehe leben). 2te Frage lautet - ist jetzt der Scheidungsantrag meines Mannes von Amtsgericht quai erlöschen? 3te Frage lautet - kann ich jetzt einen Scheidungsantrag stellen ? Muss ich als Trennungsjahr 2020 angeben und in 2021 steuerklassenwechsel machen?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Eigentlich nicht. Außer dass ich seit die Kinder auf der Welt sind - Familie alleine unterhalte. Er hat sich von 2003 bis 2016 finanziell nie beteiligt. Ich bin alleine für alle Lebenshaltungskosten aufgekommen. Er war 2 mal in der psychiatrie wegen Spielsucht und Alkoholsucht. Seit 2016 arbeitete er als Lagerhelfer. Im Jahr 2013 kaufte ich ein altes haus, das ich alleine abbzahle, sowie Sanierungskredite und alle Nebenkosten inkl. Schule und Lebensmittel. Er macht viel im Haus, ich bin allerdings weiterhin die Hauptträgerin der Lebenshaltungskosten. Versorgungsausgleich wurde durchgeführt zu seinem Vorteil. leider konnte ich da nichts tun. Obwohl es absolut ungerecht ist, dass ich ihm jetzt die rente verdiene. Er hat sich nie um uns gekümmert. Und die Hälfte des Hauses steht ihm angeblich auch zu. Obwohl ich alles abzahle. Was noch? Ich möchte wissen, ob jetzt der alte Scheidungsantrag nicht mehr gültig ist und ich jetzt meinen eigenen stellen kann.Customer: Chat is completed

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe Ihre umfangreichen Einlassungen schon richtig, dass Sie nicht wieder zusammenleben, sondern nach wie vor getrennt sind ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Wissen Sie wir leben schon unter einem Dach. Er im Gästehaus, ich im Haus mit Töchtern. ich möchte einfach diese verrückte Ehe beenden. Ich habe zu lange gewartet, zu lange gehofft und ihm sehr viel finanziell und menschlich geholfen. Stattdessen bekam ich nur die übelsten beschimpfungen, Erzählungen, dass er vom Geheimdinest verfolgt wird und man ihn erschiessen möchte. ich habe in den letzten Monaten 2 mal die Polizei rufen müssen, da er mich im Wahn bedrohte. Zuletzt war er sicher, dass ich oder meine Familie ihm ein blaues Auge verpasst hat. Davor nahm er mir meine Küche fast auseinander. Ständig trinkt er, vor Augen unserer Töchter. Ich kann ihn nicht mehr ertragen. Wenn Sie mir schreiben, dass alles vor 2021 dann letzendlich unwichtig für das Finanzamt war, dann stelle ich eben meinen eigenen Antrag. richtig? ich muss lediglich entweder 2021 als Trennungsjahr vorgeben, oder 2020. richtig?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Sie haben richtig recherchiert, nämlich, dass die Steuerklassenänderung ab dem erste vollständig getrennten Jahr zu erfolgen hat, dies ist meist das Jahr, welches auf die Trennung folgt. Erfolgte die Trennung 2019, musste 2020 geändert werden, bei Trennung 2020 2021 usw.

Zwar ist es auch richtig, dass eine direkte Kommunikation zwischen dem Amtsgericht und dem Finanzamt nicht erfolgt, allerdings weiß man natürlich nie, auf welchem Wege das FA ggf. doch eine Information erhält.

Sie könnten jetzt folgendes unternehmen, um finanziell nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Sie könnten jetzt im Jahre 2021 selber die Scheidung beantragen, hierzu müssten Sie einen RA/in beauftragen. Als Trennungszeitpunkt können Sie Anfang 2020 angeben.

Damit wäre zum einen das Trennungsjahr, welches Sie für die Scheidung brauchen, bis es zu einem Scheidungstermin kommt abgelaufen und zum anderen könnten Sie ab Januar 2021 die Steuerklasse ändern und müssten mit keiner Nachforderuzng rechnen.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Das heisst, dass obwohl mein Ehemann seinen Scheidungsantrag nicht zurückgenommen hat und das Gericht das Scheidungsverfahren zu Akten legte, weil ja nichts mehr kam nach einem Jahr, dann heisst es für uns, dass das Scheidungsverahren nicht mehr existiert?

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist so nicht richtig, weil ein Verfahren, was ruht im Grunde noch existent ist.Ich ging davon aus, dass der Antrag zurückgenommen wurde, da hatte ich Ihre Ausführungen missverstanden. Sie müssten in dem Fall den Scheidungsantrag in dem ruhenden Verfahren stellen und könnten in diesem Verfahren vortragen, dass Sie jetzt getrennt leben. In der Regel ruht ja ein Verfahren, weil Versöhnungsversuche laufen. Dies könnte man damit erklären. Aber wenn Ihr mann hier anderes behauptet , besteht natürlich ein Problem.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
leider kann man das nur mit einerm rechtsanwalt machen. Er hat aber keinen Kontakt zu ihm weil nicht bezahlt. Was kann ich jetzt machen?
Ich kann auf ihn nicht einwirken, weil er irgendwie irre ist. Soll ich Kontakt mit seinem Rechtsanwalt aufnehmen, ihn zahlen und so regeln, dass wir uns versöhnt haben und jetzt in 2021 eben doch getrennte Wege gehen möchten?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
er hat ja seit dem misslungenen Scheidungstermin nichts mehr gemacht. Das Gericht hat von alleine entschieden das Verfahren zu Akten zu legen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
kann ich dann so regulieren, dass 2019 das Trennungsjahr - 2020 Scheidung, aber nicht erfolgt, Versöhnung - 2021 ich kontaktiere den RA meines Ehemannes - zahle den aus - wir regeln neu das Scheidungsverfahren mit dem Hinweis auf die Versöhnung in 2020?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
was passiert, wenn mein Mann sich nie wieder beim Gericht meldet?

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können einen RA beauftragen, der das Verfahren aufruft und dann für Sie einen Scheidungsantrag stellt. Stellen Sie den Antrag werden Sie auch geschieden, wenn Ihr Mann dies nicht möchte und nicht mitwirkt.

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Aber wenn er das Verfahren aufruft habe ich eben das Problem mit den Steuerklassen. ich bin immer noch in der III. Oder kann er auf das alte Verfahren aufsetzen und dann einfach behaupten, dass wir uns versöhnt haben und mein Mann die Scheidung nicht wollte und somit wäre die Steuerklasse III in 2020 noch erklärbar? Richtig?

Sehr geehrter Fragesteller,

deshalb sollen ja auch SIE das Verfahren aufrufen !Im rahmen dieses Verfahrens müssen Sie dann den Trennungszeitraum neu festlegen bzw. vortragen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Super! Das wollte ich hören! D.h. das verfahren wird neu aufgerollt, mit alten Vorgangsnummer sozusagen. Und ich bestimme das Trennunsjahr. Alles davor gilt als Versöhnung. Und dann muss ich sehr wahrscheinlcih nicht noch einmal die Gerichtsgebühr zahlen? oder doch? Wissen Sie, wenn alles an einer Person konzentriert wird, wie die finanzielle Hauptlast, dann spielt jedes Euro eine Rolle.

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, Sie müssen zum einen richtig stellen, dass Sie nie 2016 getrennt waren, dass Sie sich dann wieder "zusammengefunden" haben und 2020 endgültig sich trennten.

Die Gerichtskosten m,üssen Sie am Schluss des Verfahrens zum Teil zahlen. Nur den Anwalt, den Sie beauftragen, müssen Sie vollständig übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
ja
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
setzt Amtsgericht beim Scheidungsantrag das Finanzamt ins Kenntnis?

Sehr geehrter Fragesteller,

das hatte ich schon beantwortet. In der Regel nicht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
wenn es der Fall sein sollte, dann sollte mich ja das Finanzamt darüber benachrichtigt haben?

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie werden es erfahren.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
ich bekam aber nie ein Brief darüber. Ich kann ja auch weiterhin argumentieren, dass wir uns versöhnt haben. Und ich kann das alte Scheidungsverfahren einfach aufnehmen. richtig?

Sehr geehrter Fragesteller,

auch das ghatte ich schon beantwortet, ja.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen lieben Dank! ich brauche etwas Zeit um das alles zu verstehen. Da laufen ja mehrere Sachverhalte gleichzeitig. Und alles durch ihn verschuldet. Er hat einfach alles über mich entschieden, um mir einen Schaden zuzufügen. Ohne Rücksicht auf Kinder und deren Versorgung. Vielen lieben Dank. ich habe keine weiteren Fragen.

Sehr geehrter Fragesteller,

das freut mich, dass Sie nun Klarheiten haben.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Ich wünsche Ihnen auch ein schönes Wochenende!

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen lieben Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.