So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an alva3172015.
alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1190
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
92866717
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
alva3172015 ist jetzt online.

Was bedeutet die Formulierung in einer notariellen Urkunde:

Diese Antwort wurde bewertet:

Was bedeutet die Formulierung in einer notariellen Urkunde: „Das Wohnungsrecht steht der Berechtigten alleine zu“ Darf die Berechtigte Angehörige einziehen lassen? Es handelt sich um eine Urkunde für ein lebenslanges Wohnrecht.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Baden Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Guten Abend,

mein Name ist Rechtsanwalt Hermes und ich Spezialist für Immobilienrecht.

Der Passus: "Das Wohnungsrecht steht der Berechtigten alleine zu“ bedeutet, dass nur ein Wohnungsberechtigte die Wohnung nutzen darf und dieses Wohnrecht auch dinglich gesichert ist.

Auch ohne besondere Regelung oder Erlaubnis durch den Eigentümer darf der Wohnungsberechtigte allerdings seine Familie oder sogar Hauspersonal (z.B. eine Betreuungskraft, Pflegekraft) in die Wohnung aufnehmen. Das ist so in § 1093 II BGB ausdrücklich vorgesehen. Unter einem Familienmitglied ist insoweit auch ein nichtehelicher Lebensgefährte zu verstehen bzw. natürlich Angehörige im rechtlichen Sinne zu verstehen! ZB die Mutter darf Ihre Tochter natürlich einziehen lassen!

Anderen Personen darf die Wohnung oder Teile davon aber nicht überlassen werden, es sei denn, der Eigentümer ist damit einverstanden.

Eine vorübergehende Aufnahme von Besuchern bedarf keiner Gestattung.

Zu einer Vermietung ist der Wohnungsberechtigte nicht befugt.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5) und stehe gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

RA Hermes aus München

alva3172015 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hermes,Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Hat der Sohn, der bei ihr einziehen möchte dann auch die selben Rechte wie die Berechtigte oder z.B. ein normaler Mieter? Kann er persönlich z.B. einen Stellplatz verlangen. Sein Argument: Er wäre zur Nutzung der gem. Anlagen und Einrichtungen berechtigt etc.
Wie ist sein „Status“ als Bewohner zu bewerten?
Mit freundlichen Grüßen
S. Mayer
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Im Moment möchte ich nicht telefonieren. Danke

Wir müssen nicht telefonieren. Dies ist ein automatisches Angebot!

Nein, er kann persönlich keinen (zusätzlichen) Stellplatz verlangen, insbesondere wenn die Wohnungsberechtigte keinen Stellplatz hat. Das Recht ist abgeleitet von der Wohnungsberechtigten und der Sohn hat nicht die Rechte eines Mieters. Er kann natürlich den Wohnraum nutzen entsprechend der Vereinbarung mit der Wohnungsberechtigten.

Beantwortet dies Ihre Fragen?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Für den Moment habe ich keine Frage mehr. Bei Bedarf komme ich gerne wieder auf Sie zu.
Vielen lieben Dank und einen schönen Abend!

Gerne geschehen. Beste Grüße und bleiben Sie gesund.