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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20197
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Wir haben bei einem Möbelhaus einen Vertrag für eine Küche

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben bei einem Möbelhaus einen Vertrag für eine Küche unterschrieben......wir haben aber Bedenken zu teuer gekauft zu haben
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Niedersachsen....leider will das Möbelhaus nicht vom Vertrag zurückzutreten
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wie können wir zurücktreten vom Vertrag ?

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Leider gibt es bei einem Kauf vor Ort kein gesetzliches Rücktrittsrecht.

Das Widerrufsrecht ist Verträgen vorbehalten, die zB ausschließlich im Internet geschlossen wurden.

Sie müssten sich daher mit dem Möbelhaus gütlich einigen, das Gesetz sieht keine Rücktrittsmöglichkeit vor

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Es war ein Angebot aus der Zeitung,das man für die Küche 50 Prozent weniger zahlen muss.....im Nachhinein kam meinem Mann der Preis zu hoch für die Küche vor

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei Ihnen am.... einen Vertrag über eine Küche unterschrieben.

Ich habe hierzu rechtliche Beratung in Anspruch genommen, die folgendes ergeben hat:

Ihr Verkäufer Herr.... hatte mir ein Formular hingelegt.

Ich sagte ihm ausdrücklich dass ich das erst noch mit meiner Frau beprechen müsse.

Ihr Verkäufer meinte, das könne ich ruhig unterschreiben.

Ich ging daher davon aus, dass das unterschriebene Schriftstück noch kein Vertrag, sondern lediglich ein Angebot war das ich auf diese Weise zur Kenntnis nehmen sollte.

Es fehlte mir daher an dem für einen wirksamen Vertragsschluss erforderlichen Rechtsbindungswillen

Hilfsweise und höchst vorsorglich fechte ich einen etwa doch zustande gekommen Vertrag wegen arglistiger Täuschung, §123 BGB, bzw Irrtums , § 119 BGB an.

Ich wurde in dem Glauben gelassen,. ich würde etwas unterschreiben, was mich zu nichts verpflichten würde.

Auf diese Weise wurde ich getäuscht.

Hätte ich gewusst, dass ich mich auf diese Weise verbindlch zum Kauf einer Küche verpflichte hätte ich nicht unterschrieben.