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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16101
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Ich buchte am 01.12.2019 eine Pauschalreise über

Kundenfrage

Ich buchte am 01.12.2019 eine Pauschalreise über Ab-in-den-Urlaub.de nach Ägypten vom 02.05.2020 bis 16.05.2020 mit dem Veranstalter FTI. Ich leistete eine Anzahlung über 379,20 EUR.Am 21.03.2020 stornierte ich diese Pauschalreise per Email und Einschreiben (zugestellt am 24.03.2020). Als Grund gab ich die am 17.03.2020 von der Bundesregierung verhangene Weltweite Reisewarnung (Corona) an in Verbindung mit dem Paragraphen 651 BGB (höhere Gewalt) an und auch das ich aufgrund meiner Lungenerkrankung als Risikopatient gelte und mich besonders schützen müsste. Damit forderte ich meine Anzahlung zurück.Bis heute ist nichts mehr passiert und ich habe auch keine Anzahlung zurück erhalten. Der Veranstalter weigert sich zu zahlen.Wie stehen in diesem Fall meine Chancen?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ersteinmal nicht
Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Fragen:
Mit welcher Begründung verweigert der Veranstalter eine Rückzahlung?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Die haben nicht wirklich auf meine Email und mein Einschreiben reagiert oder geantwortet.
Es kam einmal eine Standardemail mit diesem Text:"...mit Bedauern haben wir Ihren Auftrag erhalten und möchten Sie nun über den weiteren Verlauf informieren:Sie haben uns einen gültigen Rücktrittsauftrag übersandt. Wir werden Ihren gebuchten Aufenthalt am 01.04.2020, 11 Uhr zu den Gebühren des Reiseveranstalters stornieren, wenn Sie uns nicht schriftlich oder telefonisch informieren, dass Sie die Reise wie gebucht antreten möchten. Nach Ablauf der Frist und ohne einen entsprechenden Widerspruch, werden wir Ihnen die Rücktrittsbestätigung per Post/per E-Mail zustellen.Als Kunde sind Sie berechtigt, gegen Entrichtung einer Rücktrittsgebühr, vom Vertrag zurückzutreten. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Reisepreis Ihrer Buchung und ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters "XFTI" verankert.Die konkrete Entschädigung, die der Reiseveranstalter im Falle einer Stornierung fordert, beträgt aktuell am heutigen Tage 379,00 EUR."
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Bei einem Telefonat sagte man mir lediglich einmal, da es sich um ein spezielles günstiges Angebot handelt habe ich kein Recht die Anzahlung zurück zu fordern. Das sollte angeblich auch in den AGBs bei der Buchung stehen, jedoch habe ich diesen Passus nirgend gefunden.
des weiteren hätte ich diese Reise ja auch angetreten wenn es nicht zu dieser Reisewarnung mit dem Virus gekommen wäre.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hier der Link zu dessen AGBs:https://secure.traveltainment.de/booking/agb.php3?KID=625602&vacode=xfti_sommer
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Es handelt sich um "fadenscheinige" Behauptungen des Veranstalters.

Die Rechtslage ist eindeutig und gewährt Ihnen wegen der weltweiten Reisewarnung und auch dem zu diesem Zeitpunkt quasi bestehenden Flugverbot einen klaren Rückzahlungsanspruch (§ 651 Abs. 3 BGB).

Diesen können Sie gerichtlich durchsetzen.

Da der Veranstalter sich mit einer Rückzahlung sperrt (was im Übrigen bei vielen weiteren Kunden versucht wird), bleibt Ihnen, mangels Antwort auf Ihre Anfragen, nur die Möglichkeit über einen Anwalt das bezahlte Geld zurückzufordern.

Setzen Sie ggü. dem Veranstalter nachweislich eine letzte Frist zur Rückzahlung von 10 Tagen.

Wird nicht reagiert können Sie einen Anwalt beauftragen.

Die Kosten für den Rechtsanwalt hat der Veranstalter zu tragen (§ 286 BGB).
Rückfragen können Sie über den Button "Experten antworten" stellen. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, ist ein solches über den Button Telefon-Premium-Service zubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank für die Beantwortung, jedoch gab es zu diesem Zeitpunkt seitens der Regierung noch kein Flugverbot, ich hätte also normal fliegen können (zu dem Zeitpunkt meiner Kündigung).
Gilt Ihre Antwort dann auch noch genau so?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich hatte nur deshalb auch bewusst storniert, da am 02.04.2020 die Restzahlung fällig gewesen wäre, und diese wollte ich nicht auch noch verlieren.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Was würde mich ein Anwalt kosten wenn ich einen einschalte dafür?
Der Gesamtreisepreis war 948 EUR,
geleistete Anzahlung über 379,20 EUR
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
im Mai konnte gleichwohl definitiv keine Reise durchgeführt werden. D. h. der Veranstalter konnte seine Leistung gar nicht erbringen.

Wenn zu dem Zeitpunkt der Stornierung bereits ein Reiseverbot für das Urlaubsziel galt, berechtigt § 651 BGB zur kostenfreien Stornierung. In diesem Zusammenhang verweise ich vollständig auf meine Rechtsausführungen.

Gerne will ich Ihnen auch noch die Rechtsanwaltskosten für die benannten Beträge errechnen.

Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-