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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16065
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Hallo, nach dem Tod meiner Mutter hat mein Vater in einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: nach dem Tod meiner Mutter hat mein Vater in einem Vorerberbvertrag 1978 (notariell beglaubigt)bestimmt, dass ein Mehrfamilienhaus nach seinem Tod direkt an mich und meine Schwester fallen soll. In seinem Testament (lt. RA recht "tricky") hat er bestimmt (gestorben 19.06.2018), dass seine 2. Frau Haupterbin und Testamentvollstreckerin ist. Meiner Schwester und mir hat er darin je 1/12 seines Nachlasses (das Haus meiner Miter nicht dabei) als Pflichtteil zugesprochen mit der Einschränkung, seine Witwe solle davon jeweils zu seinen Lebzeiten an uns gegebene Geldbeträge abziehen. Auf Anraten eines Notars haben wir auf dieses testamantarische Erbe verzichtet, da uns angeblich der gesetzliche Pflichtteil trotzdem zustünde (innerhalb von 3 Jahren zu verlangen). Der Erbauseinandersetzungsvertrag, aufgestellt und durchgelesen und von der Witwe zugestimmt, wurde von meiner Schwester und mir vor 3 Wochen unterschrieben. Der Notar der Witwe meines Vaters hatte für deren Unterschrift den 13.11.2020 anberaumt. Am Freitag Nachmittag rief mich meine RAin an mit der Nachricht, der Sohn meines Vaters (Halbbruder und Miterbe des väterlichen Erbes, hat nix mit dem besagten Haus meiner Mutter zu tun!!) verweigerte die Unterschrift unter den Erbauseinandersetzungsvertrag, da darin ein Satz enthalten ist, dass unser (ich und Schwester) Pflichtteil unberührt bleibt. Nun meine Frage:
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wenn der Notar den Erbauseinandersetzungsvertrag erneut schreibt ohne diesen Satz mit dem Pflichtteil, bleibt der Anspruch trotzdem bestehen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Ob der Anspruch trotzdem besteht, kann nicht ohne die Durchsicht aller erbrechtsrelevanten Unterlagen benannt werden.

Tendenziell ist es aber so, dass der Pflichtteilsanspruch sodann schwierig sein kann.

Denn prinzipiell sind Sie einmal als Erben im Erbvertrag benannt, was ein Pflichtteil ausschließt (denn Erbe ist nicht Pflichtteilsberechtigter).

Daher bestehen bei Entfernung des benannten Satzes durchaus Risiken und Gefahren in Bezug auf das Ihnen zustehende Vermögen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
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Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
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Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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