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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16063
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Ich (Eigentümer der Ware) habe einen Kommissionsvertrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (Eigentümer der Ware) habe einen Kommissionsvertrag beendet. Die Dame, die meine Ware (Wert ca. 550€) verkaufen sollte, gibt sie nicht an mich zurück und bezahlt auch die offene Rechnung nicht. Jetzt möchte ich rechtlich dagegen vorgehen. Ist das eine veruntreuende Unterschlagung?
JA: Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Customer: Ich produziere die Ware und gebe sie in Kommission an sie ab, sie sollte sie in ihrem Laden verkaufen. Aufgrund mehrerer Differenzen habe ich den Vertrag gekündigt. Versuche seit zwei Wochen an meine Ware zu kommen, aber sie hat alles in ihrem Privathaus eingeschlossen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Sie weigert sich ebenfalls die offene Rechnung zu zahlen und ist sehr aggressiv bzw. bedrohlich. Um allen Ärger aus dem Weg zu gehen, habe ich ihr einfach ein Versandetikett geschickt um die Ware an mich zurück zu senden. Ohne Erfolg! Ich brauche so schnell wie möglich meine Artikel, durch Corona kann ich mir so einen Ausfall nicht leisten. Ich habe einen von ihr bestätigten Lieferschein von der damaligen Übergabe

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Der Straftatbestand der Unterschlagung ist in § 246 StGB geregelt.

Hiernach wird die Tat begangen, wenn der Besitzer sich die Sache als "Quasi-Eigentümer" vorsätzlich zueignet.

D. h. der Besitzer (hier die Gegenseite) muss die Sache mit dem Vorsatz einbehalten, dass diese nun ihr gehört und sie der neue Eigentümer ist.

Dies ist vorliegend fraglich, denn die Gegenseite kann sich auch einfach auf den Standpunkt stellen, dass die Sache nur nicht zurückgegeben werden soll.

Gleichwohl steht es Ihnen frei eine Strafanzeige zu stellen.

Dies kann bei der örtlichen Polizeibehörde mündlich oder schriftlich erfolgen.

Erfolgsversprechender ist jedoch die Mandatierung eines Anwalts, der die Sache, nebst dem Ihnen entstandenen Schaden und Kosten, herausklagt.

Denn faktisch handelt es sich um eine zivilrechtliche Angelegenheit (Störung in der Vertragsbeziehung).
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Dann werde ich es an einen Anwalt übergeben.
Freundliche Grüße

Gerne.