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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 35206
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, suche einen Rechtsanwalt, der sich mit Abwendung

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: suche einen Rechtsanwalt, der sich mit Abwendung von Zwangsvollstreckungen auskennt. Wohne in Berlin Steglitz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der Titel vom Amtsgericht liegt 21 Jahre zurück ,21.9.1999. Der Gläubiger hat mich bis dato nicht kontaktiert

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Wie kann ich Ihnen denn behilflich sein?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Mir wurde vorherigen Montag eine Zwangsvollstreckung von einer Gerichtsvollzieherin schriftlich mitgeteilt, mit dem Datum des ihrigen Bsuchs am 2. Dezember. Ich weiß, das die Verjährung einer Schuld erst nach 30 Jahren endet, aber wenn sich der Gläubiger nicht nach einier gewissen Zeit mit dem Schuldner irgendwie kontakt aufnimmt, dann kann die Forderung verwirken. Für mich ergibt sich daraus, dass ich einen Rechtsanwalt benötige, der sich meinem Problem annimmt. Was können Sie mir raten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die von Ihnen angesprochene Verwirkung setzt nicht nur ein Zeit- sondern ein Umstandsmoment voraus. Das bedeutet, der Gegner muss in irgendeiner Form Ihnen signalisiert haben dass er die Forderung nicht mehr geltgend machen wird. Wenn ein Tietel besteht ist dies nur sehr selten anzunehmen-

Beachten müssen Sie allerdings das die Nebenforderungen wie Zinsen und Vollstreckungskosten nach 3 Jahren verjähren. Zinsen und sonstige Nebenkosten die vor 2017 entstanden sind, sind also verjährt mit der Folge. dass Sie hier Vollstreckungsgegenklage erheben können.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

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Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort.Sorry, ich brauche leider immer etwas Zeit. Nun gibt es einige Urteile, aus denen ersichtlich ist dass zwischen Gläubiger und Scshuldner nach der "Betitelung" 8 bis neun Jahre vergangen sind und der Schuldner davon ausgehen konnte, dass der Gläubiger seine Forderung nicht wahrnimmt. Ich zitiere Die Verwirkung ist als Sondertatbestand der unzulässigen Rechtsausübung dadurch gekennzeichnet, dass sie eingreift, wenn es nach den Umständen – insbesondere aufgrund eines Zeitablaufs – treuwidrig wäre, wenn der Inhaber seine Rechte nunmehr noch geltend machte. Das würde doch auch in meinem Fall zutreffen. Oder habe ich Sie nicht richtig verstanden`?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja natürlich. Sie werden aber in jedem Urteil auch eine Passage finden, die besagt, dass der Zeitablauf alleine nicht ausreicht (dafür haben Sie die Verjährung) sondern auch noch zusätzlich ein Umstandsmoment erforderlich ist. Ohne dieses Umstandsmoment gibt es keine Verwirkung. Dies wurde schon höchstrichterlich entschieden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
O.k. Ich habe verstanden. Als freischaffender Musiker, insbesondere aus der Klassikszene hat man es zur Zeit alles andere als leicht, immerhin sind es Forderungen, die von rund 900 € auf 2100 € angewachsen sind, und die ich nich so leicht aus dem Ärmel schütteln kann. Durch die Vollstreckungsgegenklage können möglicherweise ein Großteil der Zinsen minimiert werden. Aber wer übernimmt die Prozeßkosten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Kosten des Prozesses, also die Gerichtskoste und die Anwaltskosten übernimmt derjenige der den Prozess verliert.

Sie müssen allerdings wenn Sie eine Klage einreichen den Prozess erst einmal vorfinanzieren. Das bedeutet, Sie müssen die Gerichtskosten zahlen und (eventuell) Ihren Anwalt. Am Ende bekommen Sie diese Kosten dann aber erstattet.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.