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RA Moesch
RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 468
Erfahrung:  Bank und Kapitalmarktrecht
81056964
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RA Moesch ist jetzt online.

Kann eine Teilungserklärung ( 1997 beurkundet) heute als

Diese Antwort wurde bewertet:

Kann eine Teilungserklärung ( 1997 beurkundet) heute als Schenkung verstanden werden?
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Hessen Es geht um ein Grundstück
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Paar Eckpunkte:Customer: Chat is completed

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es freut uns, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.
Gerne helfen wir Ihnen weiter.
Können Sie den zu beurteilenden Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?

In welchem Zusammenhang soll eine Teilungserklärung eine Schenkung sein?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Kostet jetzt diese Antwort 44 Euro und der Anruf nochmal 51 Euro??

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das ist korrekt.

Ein Telefonservice kann bei Bedarf hinzugebucht werden.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich hatte im Chat noch weitere Info ergänzt, aber ich glaube, er wurde geschlossen, bevor ich sie abgeschickt hatte: Vom elterlichen Grundstück ( ca. 1000 qm) hat der Sohn etwa die Hälfte per Teilungserklärung bekommen, darauf ein Haus gebaut. Es gibt einen Übergabevertrag dazu, danach hat er sich das wertmäßig auf seine "dereinstigen" Erb- und Pflichtteilsansprüche " anrechnen zu lassen. Weiterhin ist in diesem Vertrag eine Pflegevereinbarung getroffen und war als Reallast eingetragen. Der Vater ist 2019 verstorben, Frage ist nun, ob die Erbmasse nur aus dem Besitzteil des Vaters besteht oder eben auch dieses bereits 1997 übertragene Grundstück mit eingerechnet werden darf.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich frage wegen "Schenkung", weil das genau der Streitpunkt ist. Es wurde ihm damals definitiv nicht geschenkt. Er hat es frühzeitig erhalten und als Gegenleistung wurde Pflege der Eltern erwartet. Diese wurde jedoch nicht im gewünschten Maße erbracht, weswegen die Miterben ( 3 Kinder, Erbschein je 1/3) der Meinung sind, das was er seinerzeit bereits erhalten hat, müsse mit in die Erbmasse einbezogen werden, zumindest zu einem gewissen Teil. Hier erfolgt jedoch Widerspruch mit der Formulierung " das ist längst verjährt, das wird nicht mehr mitgerechnet".
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Werden Sie mir denn noch antworten?

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Anfrage. Bitte geben Sie mir einen Moment Zeit!

Beste Grüße

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Tatsächlich sehe auch hier keine "Schenkung" im Rechtssinne, da gleichzeitig mit der Übergabe eine Verpflichtung zu Pflege überging. Allerdings handelt es sich aufgrund der Formulierung der Anrechnung auf dereinstige Erb- und Pflichtteilsansprüche um eine vorweggenommene Erbfolge, so dass das Grundstück grundsätzlich zur Erbmasse hinzuzählen ist und dann bei dem Erbanspruch des Sohnes Berücksichtigung finden muss.

Bsp: Ist das übertragene Grundstück EUR 200.000,00 wert und der gesamte Nachlass des Vaters inkl. des Grundstücks EUR 600.000,00 (also bspw. EUR 400.000,00 Barvermögen) erhält jedes Kind 1/3 des Gesamtvermögens, wobei der hier benannte Sohn aus dem Barvermögen nichts mehr erhält, da er bereits mit dem Grundstück abgefunden wurde.

Besten Dank vorab für Ihre Bewertung (3 bis 5 Sterne). Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 468
Erfahrung: Bank und Kapitalmarktrecht
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