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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Es geht um eine Reisestornoangelegenhei, die nichts mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um eine Reisestornoangelegenhei, die nichts mit Corona zu tun hat- Gebucht wurde ein Appartement bei einem Vermittler auf Sylt, 8 Tage für 329 € am Tag. Storno laut AGB 80% der vertraglichen Miete. Ersatzvermietung von 6 Tagen war unmittelbar nach unserer Absage möglich (gut 2 Monate vor Reiseantritt, also nicht "last minute"), allerdings musste angeblich, "um Schaden von uns zu wenden", ein niedrigerer Sonderpreis zugestanden werden, was unsere Stornokosten nicht unerheblich erhöht. Geht das in Ordnung?
JA: Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Customer: Am 25.5.2020, storniert am 18.6.2020.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich sind die wiedergegebenen Stornokonditionen rechtlich nicht zu beanstanden, insbesondere was die Höhe der geltend gemachten Stornokosten anbetrifft.

Allerdings müssen Sie hinsichtlich der erfolgten Ersatzvermietung den in Ansatz gebrachten niedrigeren Sonderpreis nicht hinnehmen.

Den Vermieter traf nämlich gemäß § 254 BGB eine Schadensminderungspflicht.

Das bedeutet, dass er verpflichtet war, die Ersatzvermietung zu demselben Preis vorzunehmen, den Sie zahlen sollten.

Der Vermieter hat Ihnen daher ganz konkret darzulegen und unter Beweis zu stellen, weshalb ihm eine solche Ersatzvermietung nicht gelungen sein will.

Kann er dies nicht, so liegt eine Verletzung der Schadensminderungspflicht aus § 254 BGB vor!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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