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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34808
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe ein Grundstück von der Gemeinde gekauft mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe ein Grundstück von der Gemeinde gekauft mit einer notariellen Bebauungsverpflichtung, die bereits auf Ende 2017 terminiert war. Meine Frau möchte dieses Grundstück wieder an die Gemeinde zurückübertragen. Mittlerweile gibt es einen Bauinteressenten, der auf diesem Grundstück bauen möchte und uns einen marktgereichten Erlös für das Grundstück bietet. Wir müssten also einen Vertrag zwischen dem Bauinteressenten und uns schließen, bei dem wir offiziell die Bauherren sind, der Bauinteressent aber alle Risiken übernimmt. Geht das?
JA: Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Customer: ja
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: vorerst nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich ist es möglich, dass Sie mit dem Interessenten einen Kaufvertrag schließen.

Hierzu bedürfte es sodann aber der Zustimmung der Gemeinde, denn die Ihnen notariell auferlegte Bebauungsverpflichtung soll sicherstellen, dass kein Spekulationsgeschäft betrieben wird (=Weiterveräußerung des Grundstücks) aus finanziellen Gewinnstrebem.

Es ist daher anzuraten, dass Sie mit der Gemeinde in Kontakt treten und dieser mitteilen, dass der Kauf-/Bauinteressent das Grundstück übernehmen möchte.

Erteilt die Gemeinde ihre Zustimmung, so können Sie mit dem Interessenten den Vertrag schließen!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ein normaler Kaufvertrag ist ausgeschlossen, da die Gemeinde eine Warteliste an Interessenten pflegt und diese dann Vorrang vor dem Bauinteressenten haben.
Die Frage war also, wie ein Vertrag gestaltetet werden kann, bei dem ich zwar Bauherr bin, der Bauinteressent aber das Risiko trägt, bis dass das Grundstück bezugsfertig bebaut wurde und die Gemeinde die Rückauflassungsvormerkung löschen lässt. Was müsste in einem solchen Vertrag geregelt werden und bedacht werden, um die Risiken der Finanzierung und der Bebauung auf den Bauinteressenten abzuwälzen? Schließlich soll nach dessen Vorstellungen das Gebäude errichtet werden.

Vielen Dank für Ihre ergänzenden Mitteilungen.

Ich werde Ihnen morgen eine Antwort einstellen, da ich jetzt offline bin.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ein solcher Vertrag ist auf der Grundlage der im Zivilrecht herrschenden Abschluss-, Vertrags- und Gestaltungsfreiheit ohne weiteres möglich.

Sie können in diesen Vertrag auch Regelungen frei vereinbaren, die Ihren Interessen maximal Rechnung tragen.

So können Sie insbesondere in dem Vertrag vereinbaren, dass der Interessent bis zur Bezugsfertigkeit des Objekts das komplette Risiko trägt.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ich habe durch einen solchen Vertrag auch nicht zu befürchten, dass die Gemeinde da irgendwelche Probleme macht?

Nein, denn es gilt der Grundsatz der Relativität der Schuldverhältnisse.

Das bedeutet, dass es Ihnen unbenommen bleibt, mit dem Interessenten eine solche schuldrechtliche Vereinbarung zu schließen.

Diese entfaltet Rechtswirkung nur zwischen Ihnen und dem Interessenten.

Das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und der Gemeinde bleibt von dieser Vereinbarung rechtlich vollkommen unberührt!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.