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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34683
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich würde gerne kündigen bei meinem jetzigen Arbeitgeber.

Diese Antwort wurde bewertet:

ich würde gerne kündigen bei meinem jetzigen Arbeitgeber. Vertraglich ist die Kündigungsfrist festgelegt auf 8 Wochen vor Quartalsende. Daher kann ich erst bis Ende Oktober wenn kündigen, damit ich Anfang des Jahres woanders neu anfangen kann.Doch momentan spitzt sich die Arbeitssituation bei mir beträchtlich zu und ich fühle mich momentan sehr unwohl. Mein Chef ist mehrmals ausfällig geworden, in dem er mich anschreit, obwohl ich normal was nachfrage oder etwas nicht menschlich korrektes hinterfrage und ihn anspreche. Zum Beispiel warte ich seit Mitte Juli auf meine bearbeiteten Urlaubsanträge und hab normal nachgefragt wie es aussieht. Dann schreit er mich an , warum ich wieder komme mit Urlaub , weil ich erst aus dem Urlaub wieder kam. Schreit mich an, was des soll und er entscheidet wann das bearbeitet wird, weil ich es von anderen Firmen weis, dass Urlaubsanträge unverzüglich bearbeitet werden müssen, hab ich ihm gesagt, dann meinte er öhh wer sagt das, ich so viele Firmen machen das so, er so ich bin die Firma, ich entscheide das.Vor meinem Urlaub vor zwei Wochen, hat er mich angeschrien, weil er nicht verstanden hat wie ich vorgehe bei der einen Arbeitsaufgabe und ich habe es normal versucht unterschiedlicher Weise zu erklären und dann wurde er wieder lauter und hatte eine leicht aggressive Stimme gegenüber mir, weil er es nicht gleich verstanden hatte wie ich vorgegangen bin.Und wo ich aus dem Urlaub kam und einen negativen Bescheid vom Corona Test vorliegen hatte, wurde ich trotzdessen von allen Mitarbeitern separiert und musste auch wenn ich alleine in einem Büroraum saß, die Maske 7 Tage lang tagsüber tragen im Geschäft.
Am 1. Tag nach dem die Bestätigung kam, mein Testergebnis ist negativ bezüglich Corona. Ist direkt am selben Tag das vorgefallen. Dann hatte ich einmal die Maske nicht aufgehabt, weil ich etwas trinken wollte und er es genau in dem Moment gesehen hatte, dass ich keine Maske trage, weil er mich kontrolliert hat, ob ich Sie trage trotz negativen Bescheid.
Daraufhin hat er mich angeschrien was des soll und ich so darf ich etwa nicht trinken, da es sehr schlecht durch die Maske geht zu trinken und wenn ich nichts trinke und die Maske den ganzen Tag trage, werde ich umkippen. Dann meint er so mit lautstarker kommandierender Stimme, wenn ich rede, hörst du auf zu arbeiten und setz dich aufrecht hin und wenn ich sage du ziehst die Maske auf, dann ziehst du die Maske auf.
Dann hat er, obwohl ich einen negativen Bescheid hatte und ihm ausgedruckt das gegeben bzw. vorgelegt habe und ich zudem garkeine Symptome auch habe. Kam er und hat mir mehrmals mit lauter Stimme angedroht, wenn ich Corona in sein Geschäft bringe, dann gibts was.
Dann hat er mir wieder angedroht, dass er fuchsteufelswild wird, wenn ich wieder mit Ihm diskutiere, wenn der neue Mitarbeiter kommt, obwohl ich normal etwas hinterfrage oder etwas normal frage. Dann wirft er mir vor wieso ich nicht wie der eine Mitarbeiter bin, der immer das macht was er sagt, obwohl ich nur meine Meinung äußere und was hinterfrage bzw nachfrage wieso das so ist.Zu dem Zeitraum, wo ich die Maske eine Woche lang tagsüber tragen musste, ist er absichtlich mehrmals in mein Raum, an meinem Raum vorbei gekommen um zu kontrollieren. Da frage ich mich wie soll man sich hierbei wohlfühlen und die Arbeitsleistung zudem erbringen die er abverlangt, wenn man nicht die Ruhe hat zu arbeiten. Jedes Arbeitszimmer muss zudem die Tür auflassen, damit er alles hören und mitkriegen kann, falls was wäre. Da ich auch die Anrufe des Büros entgegennehme, und ich mal die Tür geschlossen habe, weil seine Hunde gebellt haben im Büro ist er förmlich ausgerastet, wieso die Tür zu ist. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich sonst nichts höre, wenn ein Kunde am Telefon ist. Dann meint er so, ja dann musst du jedes mal die Tür auf und zu machen, wenn jemand anruft, was an sich ja schwachsinnig ist, wenn mehrere Menschen hintereinander anrufen werden. Das war auch ein Vorfall vorm J
JA: Um welche Art von Beschwerde geht es?
Customer: Arbeitsrecht
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Am Mittwoch hab ich eine Email geschickt an die Prokuristin bezüglich des Urlaubsantrages auf den ich über zwei Monate warte und immernoch nicht bearbeitet wurde. Wahrscheinlich hat Sie die Email an den Chef weitergeleitet. Da am Folgetag eine Besprechung mit der gesamten Mitarbeiterschaft stattfand also gestern. Der Chef hat Betriebsferien eingeführt jetzt diesen Jahres die letzen zwei Wochen am Ende vom Jahr sind Betriebsferien und im neuen Jahr Anfang August zwei Wochen und im Jahr 2021 auch die letzten zwei Wochen im Jahr als Betriebsferien angesetzt. Also sind es insgesamt 4 Wochen Betriebsferien im Jahr und ich habe nur 24 Tage Urlaub und die anderen Kollegen auch. Darf er fast 90 Prozent den Urlaubs als Betriebsferien ansetzen ? Zu dem darf er kurzfristig Betriebsferien ansetzen, wenn Sie garnicht im Arbeitsvertrag vorangekündigt wurden. Ich habe 4 Tage Ende des Jahres als Urlaub bestätigt bekommen und jetzt sind in dem Zeitraum die Betriebsferien und zufälligerweise hat er die Betriebsferien eingeführt nach dem Ich ganz höflich per Email nachgefragt habe, ob meine Urlaubsanträge schon bearbeitet worden sind. Da fühlt man sich schon etwas diskriminiert und angegriffen, da das ja garkein Zufall sein kann. Ich will fristlos kündigen, da der Arbeitszustand nicht mehr mit allen rechten Dingen vor sich geht und möchte wissen ob das auch eine Begründung sein kann und ob diese auch wirksam wäre. Mit freundlichen Grüßen, Sabine Schmitt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den geschilderten Sachverhaltsumständen sind Sie in der Tat berechtigt, das Arbeitsverhältnis gemäß § 626 BGB fristlos zu kündigen, denn es liegt ein wichtiger Grund im Sinne dieser Regelung vor.

Ein wichtiger Grund ist gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

Diese Voraussetzungen sind unter Zugrundelegung Ihrer Angaben ersichtlich erfüllt, denn Sie müssen es als AN nicht hinnehmen, dass Ihr AG Sie fortgesetzt schikaniert, beleidigt und persönlich herabsetzt.

Die hier vorliegende Form eines gezielten und sich über einen längeren Zeitraumes hinziehenden Mobbings durch Ihren Chef (=Bossing) berechtigt Sie zur fristlosen Kündigung des Arbeitsvertragsverhältnisses.

Beachten Sie, dass die Kündigung gemäß § 623 BGB zwingend in schriftlicher Form erfolgen muss!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Sind Punkte offen geblieben, so fragen Sie gerne nach.

Ansonsten ersuche ich Sie noch einmal, oben die Sterne (3-5 Sterne) anzuklicken, so dass ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die von Ihnen in Anspruch genommene anwaltliche Beratung erhalte.

JustAnswer ist kein Forum!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben nun noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Frage ist in aller Ausführlichkeit mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Nehmen Sie daher nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung vor (klicken Sie hierzu oben auf die Sterne=3-5 Sterne), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Sehr geehrter Herr Hüttemann,ich habe erst jetzt eine Bewertung hinterlassen können, da ich vorher zeitlich leider verhindert war.
Ich danke ***** ***** vom Herzen für Ihre rechtliche Beratung. Ich hoffe, Sie bekommen Ihre Vergütung jetzt und hoffe Ihr Trinkgeld kommt bei Ihnen an.Vielen Dank ***** ***** hoffe, der Chef geht nicht vor Gericht wegen der fristlosen Kündigung. Er kann mich ja nicht zwingen, da zu bleiben, wenn ich schikaniert werde von Ihm.
Sie wissen garnicht, wie sehr mir ein Stein vom Herzen fällt Ihre Antwort zu lesen.Ich wünsche Ihnen noch ein restliches schönes Wochenende.Mit freundlichen Grüßen,
Sabine Schmitt

Seht gern geschehen!

Bitte melden Sie sich gern zurück, wenn Ihr AG Ihnen Schwierigkeiten bereiten sollte.

Alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt