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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5933
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich musste den computer wechseln, weil ich bei ihm

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: ich musste den computer wechseln, weil ich bei ihm nicht die Überweisung nicht machen konnte. Sachsen, wegen der Stellungnahme schreiben
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ich bin Erzieherin

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Können Sie Ihren Sachverhalt bitte etwas genauer schildern und Ihre rechtliche Frage dazu stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich wurde am Mittwoch kurzfristig zr Leiterin in Büro gerufen. Dort saß sie und noch eine Frau vom der Regionalleiter und ich sollte mich zu einem Vorfall und zu einer Äußerung, welche ich gesagt haben sollte äußern. Dabei wurden mir diese Äußerungen vorgelesen und die sind in meinem Kopf verankert. Was ich wirklich gesagt habe in der Situation zu einem Kind oder wie genau die Situation ablief weiß ich leider nicht und sie fallen mir auch garnicht mehr ein.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Hallo

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn es Ihnen nicht mehr einfällt, dann lässt sich das leider nicht ändern. Aber Sie können bestreiten, es gesagt zu haben. Denn wenn Sie es nicht wissen, ist durchaus möglich, dass es nicht so war. Und der Nachweis, dass Sie diese Äußerungen getätig haben, muss nicht von Ihnen geführt werden. Vielmehr muss Ihr Arbeitgeber beweisen, dass Sie es gesagt haben.

Aber stellen Sie gerne eine konkrete rechtliche Frage, damit ich darauf eingehen kann.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wie schreib ich eine Stellungnahme ohne mich zu belasten oder was sollte ich beachten um mich nicht noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen? Das ich die Situation reflektiere ist klar.

Sie können schreiben, dass Sie sich nicht erinnern, diese Äußerungen getätigt zu haben. Und dass Sie so etwas auch nie äußern würden. Mehr ist leider nicht möglich, wenn Sie die Situation nicht mehr erinnern.

Dann muss der Arbeitgeber entscheiden, ob er daraus Konsequenzen zieht wie z.B. eine Abmahnung. Und wie gesagt, der Arbeitgeber muss es in einem etwaigen Rechtsstreit beweisen können. Und wenn der Beweis nicht geführt werden kann, darf es auch keine arbeitsrechtlichen Sanktionen gegen Sie geben.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Eine Kollegin hat die Situation mitbekommen und hat es schriftlich der Leiterin gegeben
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich bin schwerbehindert gibt es da was zu beachten

Das spricht dann leider gegen Sie. Und kann möglicherweise der Beweis dafür sein, dass Sie sich so geäußert haben. Dann kann es nur noch darum gehen zu bewerten, ob diese Äußerung tatsächlich so gravierend war, dass es arbeitsrechtliche Sanktionen gegen Sie rechtfertigt.

Ich würde an Ihr Stelle zweigleisig argumentieren. Erstmal damit, dass Sie es bestreiten, weil Sie sich nicht erinnern. Und dann würde ich auch noch darauf eingehen, für den Fall dass Sie es doch gesagt haben, dass es nicht so gravierend war, als dass Sie deswegen sanktioniert werden müssten.

Ihre Schwerbehinderung macht da keinen Unterschied.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Unternehmensleiter müssen sich dabei nur an §§ 84 und 95 SGB IX halten. Demnach müssen vor dem endgültigen Abmahnvorgang die Schwerbehinderten­vertretung sowie das Integrationsamt eingeschalten werden. Zusammen wird dann überlegt, ob sich das vorhandene Problem nicht anders lösen lässt.
Das stimmt also nicht.

Ihre Paragrafen kann ich zwar nicht nachvollziehen. Aber es gibt den § 178 SGB IX. Dort in heißt es in Absatz 2:

Der Arbeitgeber hat die Schwerbehindertenvertretung in allen Angelegenheiten, die einen einzelnen oder die schwerbehinderten Menschen als Gruppe berühren, unverzüglich und umfassend zu unterrichten und vor einer Entscheidung anzuhören; er hat ihr die getroffene Entscheidung unverzüglich mitzuteilen.

Ihr Arbeitgeber muss also vorher die Schwerbehindertenvertretung informieren, bevor eine Abmahnung zulässig ist.

Wie kann ich noch helfen, besteht weiterer Klärungsbedarf?

Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne, ganz oben rechts) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Wie lang sollte eine Stellungnahme sein,
Bis jetzt hab ich geschrieben, dass ich den Vorwurf/ die Behauptung bestreite, weil ich mich mehr an die genauen Worte erinnere, welche ich gesagt haben soll.
Ich wollte die Situation noch reflektieren und schreiben, wie ich hätte reagieren müssen.

Es gibt keine Vorgaben dazu, wie lang eine Stellungnahmen zu sein hat. In der Regel gilt, dass in Kürze die Würze liegt. Wenn Sie sich nicht mehr erinnern, kann die Stellungnahme auch ganz kurz sein und nur in dem einen Satz bestehen, dass Sie sich daran nicht erinnern können.

Sie haben richtig reagiert. Denn es ist immer gut, erstmal zu reflektieren, bevor man etwas sagt, wenn jemand einen mit einem Vorwurf konfrontiert. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich nicht dran erinnern können, was Ihnen vorgeworfen wird.

Teilen Sie mir gerne mit, wenn noch etwas unklar.

Andenrfalls denken Sie bitte daran, kurz über die Bewertungssterne eine positive Bewertung zu hinterlassen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
mach ich

Danke!

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.