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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14488
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Verkauf meiner Eigentumswohnung: Käufer hat erst mit

Kundenfrage

Verkauf meiner Eigentumswohnung:
Käufer hat erst mit Verzögerung Geld für das Kaufobjekt (EGTW) überwiesen. Somit kommen zu dem Kaufpreis auch noch die Verzugszinsen hinzu, deren Höhe dem Käufer bekannt waren.
Am Tag des Zahlungseinganges ist aber nicht die Gesamtsumme (Kaufpreis plus Verzugszinsen) auf unser Konto eingegangen. Somit schuldet der Käufer noch die Restsumme!
Dem Notariat ist von meiner Seite auch noch keine Zahlungsbestätigung zugegangen (Grund ist die noch offen stehende Forderung an den Käufer). Dieses habe ich dem Käufer auch mitgeteilt und ihn davon in Kenntnis gesetzt, daß jeder weitere Tag die Summe anwachsen läßt.Mittlerweile hat sich der Käufer bei dem Mieter als neuer Eigentümer ausgegeben und den Mieter aufgefordert, den Mietzins auf sein Konto zu überweisen. Daraufhin ist die Miete auf des Käufer Konto gezahlt worden!
Ich stellte in einem Schreiben an den Käufer klar, daß er dies zu unterlassen habe, da er formal noch nicht der neue Eigentümer ist! Bisher habe ich seinerseits keine Antwort erhalten (.. dies ist leider einer seiner „Maschen“). - (alle Wohnungsunterlagen wie Bauzeichnungen, Mietvertrag und Sicherheit befinden sich nach wie vor noch in meinen Händen).Frage 1: kann ich rechtlich so verfahren?
Frage 2: muß ich den Klageweg gehen?
Frage 3: wie teuer wird solch ein Verfahren?
Frage 4: muß der Käufer auch meine Anwaltskosten zahlen?
JA: Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Customer: ?.?? Ich möchte den Verkauf abgewickelt wissen! Weiß aber nicht den richtigen Weg!
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: z. aktuell nicht...
Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

was wurde denn zum Übergang der Nutzungen im Vertrag geregelt ? Hat sich der Käufer der sofortigen Zwangsvollstreckung unterworfen ? Wenn ja, wie lautet der genaue Wortlaut ? Wie hoch ist denn die fehlende Summe ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Der Käufer unterwirft sich wegen der Kaufpreisforderung in Höhe des Kaufpreises der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen. Der Notar wird angewiesen, dem Verkäufer auf jederzeitigen schriftlichen Antrag eine vollstreckbare Ausfertigung des Vertrages zu erteilen, ohne dass die Vorraussetzungen für die Fälligkeit des Kaufpreises nachzuweisen sind, nicht jedoch vor Zugang der Fälligkeitsmitteilung des amtierenden Notars und nicht vor dem 01.01.2020. Eine Umkehr der Beweislast findet nicht statt.
Die Restsumme beläuft sich auf ca. 1650,00€ steigend...
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank !

Und was ist geregelt zum Besitzübergang ?

Was meinen Sie mit steigend. Sie hatten von den Zinsen geschrieben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
1. Die Übergabe des Kaufobjekts erfolgt an dem Tag, an dem der Kaufpreis vollständig gemäß Abschnitt II§2 Ziffer3 gezahlt worden ist.Die Verzugszinsen werden auf die Restsumme weiter berechnet, somit steigt diese Summe kontinuierlich
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ist "Übergabe" auch mit "Übergang der Nutzungen" gleichzusetzen ?

Was meinen Sie mit Restsumme ? Ich hatte Ihre Ausführungen so verstanden, dass der vollständige Kaufpreis gezahlt wurde ?!

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Die Übergabe ist gekoppelt an den vollständig gezahlten Kaufpreis.
Der Kaufpreis ist nicht gleichzusetzen mit der gezahlten Summe. Von der gezahlten Summe (die dem Kaufpreis entspricht) sind die Verzugszinsen abzuziehen; somit ist der vollständige Kaufpreis nicht bezahlt.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ok, das könnte stimmen, ist aber von bestimmten bedingungen abhängig. Was hat denn der Käufer, also Schuldner, bei der Zahlung als "Betreff" angegeben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass