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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34865
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Vater ist im Frühjahr verstorben. Er hat zusammen mit

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Vater ist im Frühjahr verstorben. Er hat zusammen mit seiner ebenfalls verstorbenen Ehefrau einen Erbvertrag hinterlassen. Für beide bin ich die Alleinerbin, allerdings wird in dem Erbvertrag eine uneheliche Tochter meines Vaters erwähnt. Diese Tochter und ihr Aufenthalt sind mir nicht bekannt und zu dieser Tochter hatte er nie Kontakt, bestreitet auch weiterhin die Vaterschaft, die allerdings 1957 per Blutgruppe A (also extrem ungenau) bestimmt wurde und gerichtlich verurteilt wurde.
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Jetzt meine Frage: Bin ich dazu verpflichtet das Nachlassgericht über den Tod meines Vaters zu informieren? oder erhalten die von einem Standesamt Kenntniss darüber? Ich bin nicht an der Öffnung des Erbvertrages interessiert - meinetwegen kann alles so bleiben.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Mein Vater hat lediglich ein Girokonto mit etwa 10.000 Euro zu vererben, welche zur Zeit gespert ist und meinetwegen auch gesperrt bleiben kann. Ich weiß dass der anderen Tochter ein Pflichtteil zusteht aber ich habe zur zeit einfach nicht die Kraft um mich auf eine Konfrontation mit ihr einzulassen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zwar müssen Sie das Nachlassgericht nicht über das Ableben Ihres Vaters in Kenntnis setzen.

Sie trifft allerdings die gesetzliche Verpflichtung, den Erbvertrag - sofern dieser in persönlicher Verwahrung war/ist - bei dem Nachlassgericht abzuliefern.

Dies folgt aus der gesetzlichen Regelung in § 2259 BGB:

https://dejure.org/gesetze/BGB/2259.html

Sollte der Erbvertrag daher bei Ihrem Vater aufbewahrt worden sein, so müssen Sie diesen bei dem Nachlassgericht abliefern.

Ich bedaure außerordentlich, Ihnen keinen angenehmere Rechtsauskunft übermitteln zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Frage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden. Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darlegen und Sie nicht belügen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ich musste herute nachmittag noch arbeiten, komme jetzt gerade erst nach hause und lese ihre Antwort- vielen Dank ***** ***** werde selbstverständlich gleich die Sterne anklicken.
Zu ihrer Antwort aber noch, ich habe von der ersten Eröffnung als meine Stiefmutter starb ein Eröffnungsprotokoll und eine Kopie zu Hause aber ansonsten liegt die original Schriftrolle beim Nachlassgericht- muss ich auch die Kopie abliefern?

Haben Sie vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Nein: Wenn das Original in amtlicher Verwahrung des Amtsgerichtes ist, dann müssen Sie die Kopie nicht abliefern.

Das Nachlassgericht wird von dem Standesamt über das Ableben Ihres Vaters von Amts wegen in Kenntnis gesetzt.

Sie müssen daher selbst nichts weiter veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt