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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5948
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo und vielen vorab für diese Möglichkeit. Ich lebe in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und vielen Dank ***** *****ür diese Möglichkeit.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich lebe in Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Folgende Situation. In 2003 verkauften wir den ersten Stock und den Spitzboden an eine andere Familie. Wir leben im mittleren Stock und uns gehört noch die Kellerwohnung, die wir vermietet haben. Im Grundbuch wurde das Eigentum auf 40 % und 60 % aufgeteilt. Der auf der Rückseite des Hauses liegende Garten wurde in der Teilungserklärung mit Sondernutzungsrechten belegt. Da die Miteigentümer ihr Sondernutzungsrecht nicht in Anspruch nahmen, haben wir die Gartenpflege übernommen und der hintere Bereich wurde ganz von uns genutzt. In 2016 hatten wir die Idee, auf einem Teil des Gartens, entlang des Hauses eine Terrasse zu bauen. Dies betraf auch einen Großteil der Fläche die zur Sondernutzung durch unsere Miteigentümer zugesprochen ist. Die ganzen Jahre seit 2003 hatten Sie sich nicht um ihren Teil (Wiese und Hecke) gekümmert und hatten sich eine Terrasse und Garten auf dem gegenüberliegenden Grundstück, das ihnen zum Teil gehört, eingerichtet. Wir haben gemäht, gekehrt und Hecken geschnitten. Nun gingen wir mit unserem Anliegen, eine große Terrasse zu errichten, auf die Miteigentümer-Familie zu und fragten um Erlaubnis, die sie uns auch prompt gaben. Das ganze beruhte auf einem fundamentalen Vertrauensverhältnis. Nun, wo wir das Haus verkaufen wollen, erheben Sie Anspruch auf ihr Sondernutzungsrecht und somit auch auf einen Großteil der Terrasse an der sie sich finanziell nicht beteiligt haben. Muss die Familie nun einen Anteil für die Terrasse zahlen? Vielen Dank für Ihre Hilfe. Mit freundlichen Grüßen / Uwe Schmidt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Es gibt leider keine einfache Lösung für Ihr Problem. Es kommt darauf an, was Sie mit der Familie abgesprochen haben, als Sie die Sondernutzungsflläche mit Ihrer Terrasse versehen haben.

Denkbar wäre die Absprache, dass die Familie die Kosten für die Terrasse zumindest zum Zeitwert erstatten muss, wenn sie die Sondernutzungsfläche wieder selbst nutzen will. Wenn es aber keine Absprache dazu gibt, wird die Familie wohl nichts zahlen müssen.

Es ist vergleichbar mit einer Mietwohnung. Wenn ein Mieter etwas in das Mietobjekt einbaut, kann er von Vermieter keine Kostenbeteiligung verlangen, wenn das Mietverhältnis endet. Vielmehr hätte ein Mieter sogar die Pflicht, seine Veränderungen im Mietobjekt zurückzubauen, wenn der Vermieter es verlangt. Etwas anderes würde nur gelten, wenn es vorher abgesprochen worden ist.

Und so ähnlich gelagert ist die Interesselage hier auch. Gerecht erscheint mir zwar, dass die Familie Ihnen einen Teil der Kosten erstattet. Ob ein Richter in einem etwaigen Rechtsstreit so entscheiden würde, ist aber schwer zu beurteilen. Es gelten hierzu meine obigen Erwägungen.

Ich bedauere außerordentlich, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.