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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34806
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Es geht um eine freiwillige Mietbürgschaft...verpflichte

Diese Antwort wurde bewertet:

es geht um eine freiwillige Mietbürgschaft...verpflichte mich unbedingt,unbefristet sowie selbstschuldnerisch- und zwar unter dem ausdrücklichen Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit,Aufrechenbarkeit und der Vorausklage gem.§770,771 BGB...Zahlung auf erste Anforderungen zu leisten.
JA: Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Customer: sollte man so eine Bürgschaft unterschreiben?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nöö

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, es ist Ihnen anwaltlich abzuraten, eine solche Mietbürschaft zu unterzeichnen.

Sie würden damit nämlich auf sämtliche Einwendungen, die Ihnen als Bürge gegen Ihre Inanspruchnahme aus der Bürgschaft zustehen verzichten.

Dies gilt in besonderem Maße für die Einrede der Vorausklage aus § 771 BGB.

Diese Einrede kann ein Bürge seiner Inanspruchnahme dann entgegenhalten, wenn der Gläubiger nicht zuerst die Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner versucht hat.

Es handelt sich bei der hier vorliegenden Bürgschaft um eine Bürgschaft auf erstes Anfordern, die den Gläubiger in besonderer Weise privilegiert und Ihnen als Bürgen sämtliche Einwendungen abschneidet.

Sie haften bei dieser Bürgschaft auf erstes Anfordern wie der Hauptschuldner selbst!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Gern können wir Ihr Anliegen im Rahmen des Premium Service auch im persönlichen Gespräch ausführlich telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
vielen Dank für ihren Rat! Wie könnte aber eine für beide Seiten akzeptable Bürgschaft aussehen? Unser Sohn hat großes Interesse an dieser Wohnung während seines Studiums, und der Vermieter hatte mit jener Wohnung große Probleme mit der Vormieterin (Messi)

Folgender Passus

verpflichte mich unbedingt,unbefristet sowie selbstschuldnerisch- und zwar unter dem ausdrücklichen Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit,Aufrechenbarkeit und der Vorausklage gem.§770,771 BGB...Zahlung auf erste Anforderungen zu leisten

sollte aus dem Mietbürschaftsvertrag gestrichen werden, denn dann würden Sie als Bürge auch nur dann haften, wenn der Vermieter vergeblich Ihren Sohn auf Zahlung in Anspruch genommen hat.

So hat das Gesetz es auch vorgesehen: Der Bürge haftet nachrangig, wenn feststeht, dass der Hauptschuldner nicht zahlen kann!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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