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RABergmann
RABergmann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 168
Erfahrung:  -
95743643
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Privatperson, Fernabsatzgeschäft getätigt (keine AGB

Diese Antwort wurde bewertet:

Privatperson, Fernabsatzgeschäft getätigt (keine AGB erhalten) nach Erhalt der Ware vom Wiederrufsrecht Gebrauch gemacht. Verkäufer weigerte sich (dokumentiert) die Pakete abzuholen (Spedition). Versicherter Versand , in Original Pakete, durch Käufer. Pakete beschädigt angekommen. Der Empfänger (Verkäufer) hat den Schaden nicht bei DHL gemeldet. Und bezieht sich nun auf den Paragraphen 355 Abs. 3 Satz 4. Und verlangt Schadensersatz.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja habe den Sachverhalt nochmal ergänzt.Customer: Chat is completed

Guten Tag,

Der Unternehmer trägt bei Widerruf die Gefahr der Rücksendung der Waren. Schadenersatz braucht nicht geleistet zu werden

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Guten Tag,
ergänzen möchte ich noch dass, die Pakete auf Palette angeliefert wurden. Ich jedoch musste aufgrund Zugzwang schnell versenden. Und habe die Pakete einzeln (Paketdienst) nicht auf Palette versendet.

Das dürfte ok sein

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Gesprächsverlauf zwischen Käufer/ Verkäufer lief über das Portal eBay Kleinanzeigen. Wird dies vom Gericht anerkannt als Beweis?

Ja

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Guten Morgen, mich verunsichert der Paragraphen 355 Abs. 3 Satz 4. (keine geeignete Verpackung gewählt.) auf den sich der Verkäufer bezieht. Vor allem der Empfänger hat DHL nicht informiert bzw. eingeschaltet.
Paket war versichert. Laut Internet Recherche, ist das die gängige Betrugsmasche des Verkäufers.

Das steht dort so nicht. Der Verkäufer trägt das Risiko der Rücksendung.

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Gibt es denn irgendeine Gesetzeslücke (Schlupfloch) die der Verkäufer Versucht zu nutzen?

Sehe ich nicht. Ich denke in einem Rechtsstreit wird der Verkäufer nicht damit durchkommen

Sofern keine Fragen mehr sind freue ich mich über Ihre Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Eine Frage habe ich nochSind Verschlechterungen oder Beschädigungen demgegenüber adäquat kausal auf ein nachlässiges oder sonstwie gefahrerhöhendes Verbraucherverhalten zurückzuführen, verbleibt das Risiko von Beschädigungen auf dem Transportwege beim Verbraucher.Habe ich mir in dieser Richtung etwas zuschulden kommen lassen?

Nach § 355 Abs. 3 Satz 4 BGB trägt der Unternehmer das Risiko der Rücksendung einer Ware nach erfolgtem Widerruf. Das bedeutet, dass der Verkäufer beim Verlust der Ware im Rahmen der Rücksendung weder den vom Käufer gezahlten Kaufpreis behalten darf, noch Wert- oder Schadensersatz geltend machen kann. Dies folgt auch aus § 357 Abs. 7 BGB, der eine abschließende Regelung von Fällen enthält, in denen der Verbraucher Wertersatz im Rahmen des Widerrufs leisten muss. Eine Wertersatzpflicht im Falle des Verlusts der Ware im Zuge der Rücksendung ist darin nicht geregelt.

Daraus folgt für den Verkäufer: Der Unternehmer ist verpflichtet, dem Käufer den bereits gezahlten Kaufpreis zurückzuerstatten. Der Unternehmer hat also Pech und bleibt auf seinem finanziellen Schaden sitzen.

RABergmann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.