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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34811
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo! In Rlp. Ich habe einen Wohnungsverweis bekommen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: In Rlp. Ich habe einen Wohnungsverweis bekommen nachdem ich randaliert habe und meiner Frau einen Besen nachgeworfen habe laut Polizeibegründung welche vor Ort war. Nun hat sie nach Gewaltschutzgesetz ein halbes Jahr erwirkt indem sie angegeben hat das ich mehrfach mit dem Besen auf sie eingeschlagen hätte. Eidesstattlich per Familiengericht. Es sind noch einige andere Dinge auf gleiche Weise aufgebauscht worden. Welche Gewichtung hat das was die Polizei vor Ort aufgenommen hat?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein ich möchte nur wissen ob das vor Ort mehr Gewichtung hat als das was sie unter Eid ohne Anwalt vor FamGericht gesagt hat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es gilt der Grundsatz der freien richterlichen Beweiswürdigung gemäß § 286 ZPO.

Das bedeutet, dass das Gericht bei seiner Entscheidungsfindung diejenigen Tatsachen und Umstände zugrunde legt, von deren Richtigkeit es überzeugt ist.

Eine bestimmte Rangfolge in der Gewichtung der zur Verfügung stehenden Beweismittel existiert dabei nicht: Das Gericht hält sich nur an die Tatsachen, die es nach eigener Überzeugung als erwiesen betrachtet.

Es ist daher nicht zwingend so, dass dem vor Ort erstellten Polizeiprotokoll ein höherer Beweiswert zukommt als der eidesstattlichen Aussage Ihrer Frau.

Wenn das Gericht die polizeilichen Aufnahmen beispielsweise für lückenhaft oder widersprüchlich hält, dann kommt der Aussage Ihrer Frau ein höherer Beweiswert zu.

Von welchen Erwägungen das Gericht sich bei seinem Urteil hat leiten lassen, lässt sich daher nur der Urteils-/Beschlussbegründung konkret entnehmen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ok ich habe Sachen beschädigt und sie bedroht und beleidigt nachdem sie mich bis aufs Blut gereizt habe. ausser dem Besen habe ich sie plötzlich auch mehrfach gegen den Kopf geschlagen. In der ersten Begründung steht ich habe sie lediglich geschüttelt. Obwohl ich sie nur von mir weggeschubst habe. Veletzung die dort aufgeführt ist ist ein Kratzer bzw wurde verbessert zur Wunde am Bein

Dann sind die polizeilichen Aussagen in der Tat widersprüchlich, und diesen kommt kein Beweiswert zu.

Sollte Ihre Frau vor Gericht dann in diesem Punkt gelogen haben, hätte Sie sich eines Meineides nach § 154 StGB strafbar gemacht (Verbrechen!).

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Heißt das jetzt das meiner Frau mehr geglaubt wird als den zwei Beamten vor Ort oder verstehe ich das jetzt falsch? Zumal sie behauptet ich stand unter Alkohol. es wurde weder ein Alkotst gemacht noch eine Blutprobe

Wenn die polizeilichen Berichte sich widersprechen (=gegen den Kopf schlagen), dann kann das Gericht diese auch nicht seiner Entscheidung zugrunde legen.

Es wird sich bei seinem Urteil dann maßgeblich von der Aussage Ihrer Frau leiten lassen.

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Kristian Hüttemann
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Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Das verstehe ich nicht da meine Frau ja vor Ort befragt wurde und sie das angegeben hat. Und dann erzählt sie eine völlig neue Version um dieses halbe Jahr nach Gewaltschutzgesetz dranzuhängen. Da ich nicht sofort nach ihrer Beendigung der Beziehung ausziehen wollte habe ich das Gefühl das sie das provoziert hat. unter anderem bei Bekannten angekündigt die Polizei zu rufen als ich schlief,alles per whattsapp,was ich auch belegen kann, mich weiterhin provoziert mit tiefgehenden Problemen der Beziehung (auch whattsapp) bis die Sache eskaliert ist. Dann hat sie sie Polizei gerufen und mich entfernen lassen

Wenn Ihre Frau bei der polizeilichen Einvernahme und Befragung vor Ort etwas völlig anderes angegeben hat als das, was sie vor Gericht ausgesagt hat, dann besteht der Anfangsverdacht einer Falschverdächtigung (§ 164 StGB) zu Ihren Lasten und eines Meineides.

Sie können dann Strafanzeige erstatten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ok damit ist mein Hauptproblem eigentlich beantwortet. Ich möchte eben nur anonym bleiben da es ein offens Verfahren ist. Ich bin bereits anwaltlich vertreten und wollte nur eine zweite Einschätzung. Ansonsten danke ***** ***** und bei weiteren fragen melde ich mich wieder.

Ok, melden Sie sich gern zurück.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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