So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34808
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Habe einen mietwagen gebucht, dieser wurde mir schriftlich

Diese Antwort wurde bewertet:

habe einen mietwagen gebucht , dieser wurde mir schriftlich bestätigt. am nächsten morgen dann die stornierung seitens des vermieters mit falscher begründung (es wurde formuliert dass sich meine reisepläne geändert hätten und ich storniert hätte) darauf anruf beim vermieter um erneute bestätigung wenn auch evtl. eine kategorie kfz höher. Erneute bestätigung durch den vermieter und anschliessend erneute (falsche stornierungsbegründung) habe mich dann für anderen vermieter entscheiden müssen und dem 1 vermieter nach pers. besuch dort 2x eine aufforderung zur begleichung der Kostendifferenz von ca 140.- € gestellt. Beide male mit Angabe Konto und Fristsetzung. Ausser einer autom Mailantwort habe ich bis heute nichts gehört. Wie komme ich damit weiter?
JA: Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Customer: ja
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein es sei denn Sie benötigen weitere details. ja, welches sind allf. kosten für mich um diese sache einem anwalt weiterzugben?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Vermieter schuldet Ihnen gemäß § 280 Absatz 1 BGB Schadensersatz in der Höhe der Mehrkosten, die Ihnen durch die Anmietung eines anderen PKW entstanden sind.

Diesen Schadensersatzanspruch können Sie erforderlichenfalls auch erfolgreich auf dem Rechtsweg durchsetzen.

Gehen Sie hierzu wie folgt vor: Fordern Sie den Vermieter schriftlich und nachweisbar (Einschreiben!) letztmalig zur Zahlung des Schadensersatzes auf.

Setzen Sie ihm hierzu eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Vermieter als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät dieser mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden ersatzfähig.

Sie können dann auf Kosten des Vermieters einen Rechtsanwalt vor Ort einschalten, der Ihren Schadensersatz sodann geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird den Vermieter zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Schadensersatzzahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt dieser dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten hätte der Vermieter zu tragen!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
ich habe den vermieter bereits 2x in dem mail darauf hingewiesen, alles an einen anwalt zu übergeben, falls nix passiert. muss ich einschreiben brief schicken? welche kosten sind von einem Anwalt von mir zu erwarten? würde sie sich der sache annehmen können vermieter sitzt in hamburg. welches sind die kosten hierfür?

Den Zugang einer E-Mail können Sie aber nicht nachweisen! Sie können nur den Zugang eines Einschreibens unter Beweis stellen, und nur in diesem Fall befindet sich der Vermieter mit seiner Zahlungspflicht in Verzug (=nach Ablauf der Frist), und nur dann sind die RA-Kosten ersatzfähig (=Verzugsschaden).

An RA-Kosten würden 83,54 € anfallen, die der Vermieter zu tragen hätte, wenn Sie diesen wirksam in Verzug setzen.

Versuchen Sie es nun zunächst noch einmal mit einem Einschreiben. Sollte der Vermieter nicht einlenken, so können Sie ohne weiteres einen RA mandatieren!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt