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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9688
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Frage zu ggf. nachträglichen Unterhaltsverpflichtungen nach

Kundenfrage

Frage zu ggf. nachträglichen Unterhaltsverpflichtungen nach Scheidung der Eltern. Wir wurden von unseren Eltern beim Studium gezwungen einen Studienkredit aufzunehmen, weil sie es sich angeblich nicht leisten haben können trotzdem das das Studentenwerk im Bafög-Bescheid festgestellt hat, dass meine Eltern zu viel verdienen und das Studium finanzieren können. Unsere Eltern sagten damals nehmt den Studienkredit auf und später helfen wir ech bei der Abzahlung, aber wurde nun von unseren Eltern nun verneint. Sie zahlen nichts für unseren Studienkredit. Nun wäre die Frage ich bin 32 Jahre alt, habe eine Ausbildung am 01.10.2019 abgeschlossen. Meine Schwester hat das Studium 2019 abgeschlossen, ich führe es nun ab 01.10.2020 wieder weiter. Kann man hier nun rechtlich wegen arglistiger Täuschung - Zusage der Eltern Abzahlung Studienkredit - oder in anderer Möglichkeit die Eltern noch belangen?
JA: Ist die Scheidung einvernehmlich?
Customer: Es geht um Unterhaltspflicht bei KIndern wegen Studienkredit. Ja die Scheidung ist einvernehmlich.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wie könnte ich eben meine Eltern - meine Vater belangen, dass sie zu Ihrem Wort stehen und uns bei der Rückzahlung jetzt helfen müssen, da wir vorher auf unser Recht der Studienfinanzierung verzichtet haben, weil wir uns auf das Wort unserer Eltern verlassen haben.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

wurden denn die Eltern damals schriftlich zur Zahlung aufgefordert oder sogar verklagt ? Haben Sie Eltren eine Bürgschaft für den Kredit, es geht um Bafög nehme ich an, übernommen ? Wie hoch war denn der Bafögbetrag damals ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es wurde vom Bafög-Amt damals per Bescheid mitgeteilt, dass wir kein Bafög erhalten, weil die Eltern ein zu hohes Einkommen haben und damit die Eltern zuständig sind für das, Studium aufzukommen. Nein die Eltern würden damals nicht verklagt.
Bestenfalls würde es damals von den Familienpsychologen schriftlich festgehalten. Aber evtl. auch nicht. Sondern mündlich vereinbart.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Keine Bürgschaft... Der Kredit läuft nur auf uns.
Der Beitrag den wir in Anspruch nahmen war 650 Euro pro Monat.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bei der KfW Bank
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Leider steht der Anspruch auf rückwirkende Unterhaltszahlung unter der Voraussetzung, dass der Unterhaltspflichtige vom Berechtigten zur Unterhaltszahlung aufgefordert wurde. Diese sog. "In Verzug Setzung" ist bei Ihnen bereits nicht erfolgt. Zudem liegt aufgrund des zeitlichen Ablaufs zumindest eine Verwirkung vor.

Bleibt noch die "Zusage", den Kredit zurückzuzahlen. Leider lässt sich hier juristisch auch kein Anspruch herleiten, denn die Aussage, "wir helfen Euch" ist viel zu unsubstantiiert. Wie soll die Hilfe aussehen, in welcher Höhe, wann genau usw.?

Im Ergebnis muss ich Ihnen leider mitteilen, dass es keine rechtliche Möglichkeit gibt, nachtraglich eine Unterhalts- oder Finanzierungsleistung von den Eltern zu erhalten. ich bedaure !

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage nahebringen. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas unklar geblieben ist. Ansonsten nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Leider steht der Anspruch auf rückwirkende Unterhaltszahlung unter der Voraussetzung, dass der Unterhaltspflichtige vom Berechtigten zur Unterhaltszahlung aufgefordert wurde.
Das bedeutet wir hätten Ihn zur damaligen Zeit dazu auffordern müssen, das haben wir ja, aber er hat es verweigert und dann zugesagt, wenn Ihr jetzt den KfW Kredit aufnehmt, dann werde ich euch wenn er fällig wird helfen diesen zurückzuzahlen. Bestenfalls wurde es von den Familientherapeuten damals schriftlich so festgehalten. Und die Bezahlung für eine Erstausbildung kann man diese nicht nachträglich geltend machen bzw. kann man irgendetwas noch geltend machen? Wann ist dieser Anspruch verwirkt? Kann man das nicht unter arglistiger Täuschung subsumieren?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, man hätte auffordern und damit in Verzug setzen müssen, Dies ist (eine der) Voraussetzungen für die rückwirkende Geltendmachung. Bei Weigerung hätte man klagen müssen, schon um die Verjährung zu verhindern und auch die Verwirkung.

Man kann NICHTS mehr geltend machen, da die rechtlichen Voraussetzungen fehlen. Diue "Bürgschaft" oder Zusage "zu helfen" ist auch so unsubstantiiert, dass man keine Rechtsanspruch herleiten kann.

Mit anderen Worten: Es kann nichts mehr im Nachhinein geltend gemacht werden !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

nachdem ich wiederholt ausführlich Ihre Fragen beantwortet habe, bitte ich nun um Vornahme einer Bewertung ! Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

offenbar bestehen keine Fragen mehr. Bitte teilen Sie in diesem Fall mit, was denn einer Bewertung der Antworten entgegensteht. Gern können Sie uns auch ein aufrichtiges verbales Feedback hinterlassen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Könnte man aber wenn man noch im Studium ist etwas geltend machen?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe Ihre Frage so, dass es nun um aktuellen, also laufenden Unterhalt geht ?

Gern stelle ich Ihnen hierfür ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte Sie noch einmal so fair zu sein, eine Bewertung für meine zahlreichen Antworten abzugeben !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass