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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2333
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo, es Geht um den Kauf einer Immobilie Reihenendhaus

Kundenfrage

Hallo, es Geht um den Kauf einer Immobilie Reihenendhaus Kosten ca. 450 TSD.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sohn und Schwiegertochter wollen die Immo anschaffen, haben kein Eigenkapital oder nur sehr wenig. Mutter will sich an dem Kauf beteiligen, mit 150 TSD Eigenkapital und als 1/3 Eigentümer in den Notarvertrag aufnehmen. Die Bank lehnt die Finanzierung der 2/3 ab. Die will das Eigenkapital der Mutter in der Gesamtfinanzierung sehen. Warum?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja. Geht folgender Weg. Mutter gibt den Kindern die 150 TSD und erscheint nicht im Darlehnsvertrag und Kaufvertrag und macht einen sep. Notarvertrag, die Ihr ein Drittel der Immo zuschreiben. Macht das rechtlich Sinn ?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Verstehe ich Sie richtig dahingehend, dass die Mutter den Kindern weitere 150T€ gibt, damit diese insgesamt 2/3 des Kapitals mitbringen und die Bank nur noch 1/3 finanzieren muss?

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein so ist es nicht. Die Mutter bringt 150 TSD also 1/3 als Ihr Anteil ein. Die Kinder benötigen dann
300 TSD als Darlehen vor der Bank. Die Mutter erscheint als Mitinhaber von 1/3 hat aber keinen Vertrag mit der Bank. Die Bank finanziert 2/3 für die Kinder. Das will die Bank nicht akzeptieren.
Vermutlich weil sie bei einer eventl. Verwertung nur auf die 2/3 zugreifen kann.
Deshalb der Ansatz: Die Mutter gibt den Kindern die 150 TSD als deren Eigenkapital und die Bank finanziert die restlichen 2/3. Mit der Mutter soll ein separater notarieller Vertrag den Anteil der Mutter dokumentieren. Die Mutter erscheint im Grundbuch als Mitinhaberin aber nicht im Darlehensvertrag mit der Bank.
Frage: Kann die Bank im Verwertungsfall über das gesamte Grundstück verfügen.
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 30 Tagen.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Die Bank würde sich hier üblicherweise eine Grundschuld einräumen lassen. Auf der Grundlage kann die Bank auf das gesamte Grundstück im Wege der Zwangsversteigerung zugreifen, bis ihre Ansprüche befriedigt sind.

Die von Ihnen beschriebene Konstellation ist rechtlich zulässig. Auch wenn die Mutter als Miteigentümerin eingetragen ist, jedoch keine Darlehensnehmerin ist, kann eine Grundschuld zugunsten der Bank bestellt werden.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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