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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34771
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Beschlussanfechtung wegen Rückbau von Terrasse

Diese Antwort wurde bewertet:

Beschlussanfechtung wegen Rückbau von Terrasse

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich hatte sie schon mal kontaktiert aufgrund unserer Terrassenerweiterung die Eigentümergemeinschaft hat gegen uns entschieden . Ich möchte ne Beschluss beim Amtsgericht anfechten der Rückbau kostet 500 Euro wie hoch ist der streitwert
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Datei angehängt (5QS1266)
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich habe bereits Anzeige bei der Polizei gestellt wegen Paragraph 201 a stgb und will eigentlich eine einstweilige Verfügung weil Herr Leimbach sich sehr oft hier aufhält
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Was kann ich gegen den Beschluss tun ?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Wenn die Rückbaukosten bei 500 € liegen, so beträgt der Streitwert die Hälfte des klägerischen Interesses, hier also 250 €.

Sie können die Anfechtungsklage gemäß § 46 WEG gegen den Beschluss erheben.

Die Klage muss innerhalb eines Monats nach der Beschlussfassung erhoben und innerhalb zweier Monate nach der Beschlussfassung begründet werden.

Ich halte die Erfolgsaussichten einer solchen Anfechtungsklage für gut, denn es liegt in Ihrem Fall schon keine optische Beeinträchtigung vor.

Ein nicht hinzunehmender optischer Nachteil liegt nur bei Veränderungen vor, die sich objektiv nachteilig auf das äußere Bild der Wohnanlage auswirken.

Entscheidend hierbei ist, ob sich nach der Verkehrsanschauung ein Wohnungseigentümer in der entsprechenden Lage verständlicherweise beeinträchtigt fühlen kann.

Das ist unter den hier gegebenen Umständen schon deshalb nicht der Fall, weil die Veränderungen gar nicht einsehbar sind!

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Das heißt ich soll im Schreiben der Anfechtung schreiben streitwert voraussichtlich 250 Euro oder 500 Euro ? Außerdem ist nicht der Beschluss nichtig wenn das Schreiben falsch formuliert ist nach Paragraph 23 abs 2 weg und handelt es sich hier nicht sogar um üble Nachrede nach Paragraph 186 und wegen den Fotos ist es doch auch nach Paragraph 201 a stb auch eine Straftat da der Hausverwalter doch auf die Mülltonnen geklettert ist ?! Was würde mich das kosten wenn sie das Schreiben für mich formulieren . Wie sind denn die Erfolgschancen ohne Anwalt bei Gericht ? Wenn ich das so formulieren ?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Datei angehängt (ML5TM4V)
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Und kann ich eine einstweilige Verfügung gegen den Hausverwalter einreichen bzw. bewirken ich habe Kinder und finde es äußerst gruselig dass er sich auf die Mülltonnen stellt und von außen sich Einblick auf die Terrasse beschafft zumal meine Tür immer offen ist und ich zu diesem Zeitpunkt zuhause war

Sie müssen schreiben Streitwert voraussichtlich 250 €.

Nein, der Verstoß gegen § 23 II WEG macht den Beschluss anfechtbar, nicht aber nichtig.

Eine nach § 186 StGB strafbare üble Nachrede ist hier nicht gegeben.

Wohl aber ist der Straftatbestand des § 201 a StGB erfüllt, wenn Aufnahmen Ihres höchstpersönlichen Lebensbereichs gefertigt wurden.

Die Anfertigung eines entsprechenden Schreibens ist leider nicht möglich, denn Justanswer bietet reine Online-Rechtsberatung.

Sie können die Klage aber problemlos selbst erheben, und Sie benötigen auch keinen RA.

Ja, die Übergriffe in Ihre Privatsphäre müssen Sie natürlich nicht hinnehmen. Fordern Sie den Verwalter nachweisbar (Einschreiben) zur Unterlassung derartiger Aktionen auf, und kündigen Sie ihm an, dass Sie andernfalls eine einstweilige Verfügung gegen diesen erwirken werden!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Laut Strafgesetz und anderen Urteilen ist wohl Paragraph 201 a nur gegeben wenn ich selber drauf abgebildet bin , doch es kann wohl nicht richtig sein wenn man dafür auf Mülltonnen klettern muss ist das nicht sogar hausfriedensbruch? Mit übler Nachrede meine ich das Schreiben von der Einladung ist doch hetze in dem Schreiben schreibt der Verwalter er hätte uns schriftlich aufgefordert es zurück zubauen dies ist aber nie geschehen dann hat er in der Versammlung unter Zeugen gesagt ja und muss ich nicht schriftlich machen aber im Anschreiben steht das ja so dann ist das doch ungültig oder ? Außerdem steht ja auch drin dass ich die Terrasse Sondernutzungsrecht erweitert habe das ist doch auch falsch ? Ab wann ist es nicht mehr geringfügig ? Kann man hier schon von einer Verdopplung reden da wir sie um 9 qm erweitert haben also 1,2 Meter nach vorne und Seite das sehen sie auf dem Bild anhand der Farbe . Was kommen den für Kosten ohne Anwalt Anwalt auf mich zu bei einem streitwert von 250 Euro und kann das Gericht den streitwert erhöhen ? Und wie lange kann ich das Verfahren hinaus zögern
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Haben sie mein Schreiben gelesen ?

Ein Hausfriedensbruch läge nur vor, wenn er Ihr Grundstück betreten würde.

Es handelt sich um schriftliche Unwahrheiten des Verwalters. Diese erfüllen aber nicht den Straftatbestand des § 186 StGB.

Nach meinem Dafürhalten liegt hier lediglich eine geringfügige Erweiterung vor.

Die RA-Kosten lägen bei 157 €. Das Gericht kann den Streitwert nicht erhöhen.

Sie können die Klage nicht hinauszögern, wenn Sie diese einmal erhoben haben.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ja es sind noch fragen wie schreibe ich den Absatz zur Unwahrheit ist das überhaupt für das Gericht ein Grund der Anfechtung ? Welchen Grund muss ich dem Gericht für die Anfechtung geben ? Nach Anruf bei der Polizei sagen die dass nach Paragraph 201 a keine Straftat vorliegt solange ich nicht fotografiert worden bin
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Wie lange dauert so ein Prozess und wenn ich verliere kann ich denn noch Einspruch einlegen

Der Grund zur Anfechtung ist hier die Tatsache, dass den übrigen Eigentümern kein wesentlicher Nachteil entsteht (§ 14 WEG), da es sich um eine überhaupt nicht einsehbare äußere Veränderung des Erscheinungsbildes handelt, die zudem auch unwesentlich ist!

Das müssen Sie in Ihrer Klageschrift in den Mittelpunkt rücken, denn nur das berechtigt Sie zur Anfechtung des Beschlusses.

Je nach Auslastung des Gerichts müssen Sie mit einer Verfahrensdauer von etwa 2 Monaten rechnen.

Ja, sollte Ihre Klage abgewiesen werden, so können Sie gegen dieses Urteil die Berufung einlegen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Das heißt ich kann mich nicht auf den Schriftsatz der hausverwaltung beziehen und auch nicht auf das Foto der Hausverwaltung und der bitte einen Anwalt zu beauftragen das ist doch anstiften zur stimmerklärung und beeinflusst doch alle anderen kann ich das nicht unter Punkt 2,3 auch benennen ?

Doch, selbstverständlich können Sie auch das in der Klage darstellen.

Der rechtliche Schwerpunkt ist aber auf die von mit eben genannten Aspekte zu legen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Kann ich das so raus senden und erst in 4 Wochen begründen
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Dann wäre ich fertig mit meinen Fragen oder soll ich das Schreiben nochmal abändern

Vielen Dank für die Übermittlung des Schreibens.

Der Klageantrag ist Ihnen gut gelungen.

Bedenken Sie aber, dass Sie die Klage im Einzelnen begründen müssen: Ich rate Ihnen an, dass Sie die Klage auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts zu Protokoll geben!

Sie müssen die Klage nämlich nicht selbst schreiben, sondern Sie können den Mitatbeitern des Gerichts den ganzen Sachverhalt schildern. Diese nehmen das zu Protokoll und fertigen für Sie die Klage.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Danke :) ja dafür habe ich aber keine Zeit mehr das Schreiben muss spätestens am 29.08 bei Gericht sein also ohne Begründung erst wenn ich anfechte bis zum 29.08 habe ich ab da einen Monat Zeit es zu begründen kann ich das beim Amtsgericht abgeben und dann mir nochmal die Zeit nehmen mir Begründung brauche ich noch etwas anderes außer teilungserklärung und Eigentümer Liste als erstes oder reicht das im nachgang
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich weiß nicht ob sie das erkennen können bei Begründung steht wird fristgerecht nachgereicht
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Wenn das so für die Anfechtung reicht würd ich das morgen abschicken und im nachgang die Punkte bezüglich 14 nr 1 WEG noch genauer erläutern und mir eventuell erneut Hilfe bei ihnen suchen
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Stimmen Punkte 5 und 4 ? Und stimmen Punkte 1.2.3 dann würde ich das so lassen Sitze schon seit Stunden hier und schreibe
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich bin kein Jurist sondern nur wirtschaftsingenieurin

Ja, das ist dann natürlich in Ordnung.

Sie können die Begründung dann nachreichen.

Die Klage muss innerhalb eines Monats nach der Beschlussfassung erhoben und innerhalb zweier Monate nach der Beschlussfassung begründet werden.

Der Klageantrag ist in Ordnung. Sie können die einzelnen Punkte so belassen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich bewerte sie nun und bedanke mich

Vielen Dank ***** *****