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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9678
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

J bjkbjk, Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite seit 5

Diese Antwort wurde bewertet:

j bjkbjk
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sehr geehrte Damen und Herren,ich arbeite seit 5 Jahren (also länger als 6 Monate) als leitender Oberarzt in einem kommunalen Akutkrankenhaus (mehr als 15 Arbeitnehmer) mit einem unbefristeten außertariflichen Vertrag. Meine monatliche Vergütung setzt sich dabei aus drei Anteilen zusammen:
1.) Dem Grundgehalt nach der Entgelttabelle des Tarifvertrages, so dass dieser Anteil entsprechend den Altersstufen und tariflichen Erhöhungen steigt.
2.) Einer außertariflichen Zulage, mit der alle Überstunden abgegolten werden.
3.) Der tariflichen Vergütung aller geleisteten Ruf-/Bereitschaftsdienste.
Ich möchte noch meine Stelle auf 85% reduzieren, der Chefarzt der Abteilung stimmt als direkter Vorgesetzter zu (keine entgegenstehenden betrieblichen Gründe gib, § 8 IV 1 TzBfG).
Der Geschäftsführer stimmt dem ebenso, besteht jedoch auf einer Vertragsänderung (Tarifvertrag, keine zusätzliche AT-Zulage), da eine Teilzeittätigkeit grundsätzlich einen AT-Vertrag ausschließt. Dies verstehe ich im TzBfG nicht so. Daher meine Frage, ob in meine konkreten Fall eine komplette Vertragsänderung notwendig ist oder ich bei einer 85%Stelle auch 85% der Vergütungskomponenten 1+2+ geleistete Ruf-/Bereitschaftsdienste erhalte.Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrter Fragesteller,

verstehe ich Ihre Angaben richtig, dass Ihre Tätigkeit im Grunde gleich bleibt, sich lediglich und ausschließlich die Arbeitszeit um 15 % reduziert ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,das ist korrekt. Gleiche Tätigkeit, weiterhin eigenverantwortliche Leitung eines Teilbereiches der Klinik (OA-Definition), lediglich Reduktion der Arbeitszeit in einem mit dem Chefarzt abgesprochenen Modell.MFG

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

In diesem Fall ist der Abschluss eines neuen Vertrages mit der Reduzierung der "Vergünstigungen" nicht erforderlich. Dem AT-Vertrag ist gerade immanent, dass angelehnt an einen Tarifvertrag, individuell "bessere Konditionen" vereinbart werden, da der Tätigkeitsbereich eine höhere Qualifikation und/oder höhere Anforderungen stellt.

Da grundsätzlich auch außertarifliche Angestellte Teilzeit arbeiten können (die Voraussetzungen des § 8 müssen dabei natürlich vorliegen), und trotz der Reduzierung der Arbeitszeit vergleichweise mehr Engaement usw. erbringen, besteht keinerlei Verpflichtung oder Rechtsgrund, hier eine grundlegende Abänderung der Vertragskonditionen vorzunehmen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage nahebringen. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas unklar geblieben ist. Ansonsten nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für ihre schnelle Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, alles Gute und bleiben Sie gesund !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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