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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14488
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Der Erblasser hatte 3 Kinder: 1 Sohn, Tochter X und Tochter

Kundenfrage

Der Erblasser hatte 3 Kinder: 1 Sohn, Tochter X und Tochter Y. 1990 verfügt, dass (1) ein Grundstück zur Instandsetzung des Grabs verwendet werden soll, (2) sich die beiden Töchter X und Y verständigen sollen, wer die Grabpflege übernimmt und (3) sie sich verständigen sollen, wie die Grabpflege geregelt werde, wenn eine von ihnen stirbt. Mündlich hatte der Erlasser jedes Kind informiert, dass der Acker demjenigen gehören werde, der die Grabpflege durchführt bzw. falls man sich die Arbeit teile, dann der gleiche Prozentanteil am Wert des Ackers.

Bei der Testamentseröffnung 1992 informierte der Notar, dass es für einen Laien eindeutig sei, was der Erblasser wollte. Kurz, dass derjenige den Acker erhalte, der die Grabpflege durchführte. Dies Juristisch sei dieser zwar klar erkennbare Wille ungünstig gefasst, sodass die gesetzliche Erbfolge jeder 1/3 eintreten würde.

Moralisch könne er empfehlen, den Wünsch zu erfüllen und riet daher den Beteiligten diesen Wunsch im Innenverhältnis mit einer notariellen Beglaubigung zu regeln. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass Tochter X die Grabpflege übernehmen würde, da sie am Ort wohnt. Der Sohn hatte kein Interesse an der Grabpflege, Tochter Y wollte sich die Option freihalten, hatte jedoch auch zu Lebjahren des Erblasser nie

Unterstützungsleistungen erbracht, also war auch bei der Grabpflege nicht damit zu rechnen. Zu einer notarielle Beglaubigung kam es nie, da Tochter Y dies ablehnte, jedoch die Grabpflege nie übernahm. 2018 wurde das Grab aufgelöst. Bis zur Auflösung hatte Tochter X die Grabpflege alleinig bzw. von ihr Beauftragte durchgeführt. Da es nie zu der vom Notar empfohlenen Festlegung im Innenverhältnis kam, stand der Acker bis 2020 auch im Besitz Erblasser. Erst nach dem Tod der Tochter X (Grabpflege) wurde bei der Nachlassregelung kürzlich am 10.08.2020 auch die Erbfolge für den Acker festgelegt: je zu 1/3 der damaligen Kinder (bzw. Erbnachfolge) Sohn, Tochter X und Tochter Y. Die Tochter von Tochter X trat die Erbrechtsnachfolge am 10.08.2020 an. Die Erbnachfolge des Sohnes ist bereit, die Leistungen von Tochter X anzuerkennen, die noch lebende Tochter Y jedoch nicht. Gibt es eine Möglichkeit für mich als Erbnachfolgerin von Tochter X, für unsere Familie zu beanspruchen, da meine Mutter (in ihrem Auftrag auch andere Familienmitglieder) die gesamte Grabpflege übernommen hatte? Bzw. kann ich Einspruch gegen die Verteilung 1/3 bei Gericht einlegen?

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Monat.
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Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Monat.
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