So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RATraub.
RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15608
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RATraub ist jetzt online.

Hallo, mein Arbeitsvertrag ist auf 4 Jahre befristet. heißt

Kundenfrage

Hallo, mein Arbeitsvertrag ist auf 4 Jahre befristet. Im Vertrag heißt es : Die Arbeitnehmerin ist vom 01.07.2029 bis zum 30.06.2023 eingestellt.
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: Ich wollte es noch gar nicht abschicken. Es geht mir um die Kündigungsfrist. Im Arbeitsvertrag sreht: Während der Dauer des befristeten Arbeitsverhältnisses kann beiderseits auch vorzeitig mit einer Frist von 8 Wochen zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Meine Frage: Ist eine 4 jährige Befristung rechtens? Was meinen Sie mit was für einen Arbeitsvertrag ich habe?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ist die 8wöchige Kündigungsfrist rechtsns?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Eine Befristung bis zu vier Jahre ist zulässig.

Der AG darf Arbeitsverträge in den ersten vier Jahren nach der Gründung bis zur Dauer von vier Jahren befristen, und zwar ohne Sachgrund (§ 14 Abs. 2a TzBfG).

Daher ist nach Ihrer Schilderung von der Rechtmäßigkeit des Vertrags auszugehen.

Auch können die Parteien frei eine Kündigungsfrist vereinbaren.

Da das Arbeitsrecht zum Großteil Vertragsrecht ist und somit der Vertragsfreiheit unterliegt, können sich die Parteien entsprechend vereinbaren.

Denn keine Partei wird zu Beginn zu der Unterzeichnung des vereinbarten Arbeitsvertrags gezwungen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe gelesen, dass ein Arbeitsvertrag nur bis zu 2 Jahren befristet werden darf.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das kann ich mir gerade nicht leisten.
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist prinzipiell so nicht richtig.

Über nachfolgenden Link können Sie dies unter Irrtum Nr. 2 nachlesen.

https://www.impulse.de/recht-steuern/rechtsratgeber/befristeter-arbeitsvertrag/2188756.html

Hier ist maßgeblich, was im jeweils geltenden Tarifvertrag verankert ist, ob ein Sachgrund vorliegt, ob das Unternehmen bereits lange am Markt ist, wie vilee Mitarbeiter tätig sind etc.

Prinzipiell ist jedoch eine Befristung bis zu 4 Jahren möglich und auch zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich kann bei mir keinen Sachgrund für die Befristung erkennen.
Experte:  RATraub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ein Sachgrund ist, wie in meinen Ausführungen beschrieben, bei einer Befristung bis zu 4 Jahren nicht notwendig.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das lese ich anders: 1Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zu einer Dauer von fünf Jahren zulässig, wenn der Arbeitnehmer bei Beginn des befristeten Arbeitsverhältnisses das 52. Lebensjahr vollendet hat und unmittelbar vor Beginn des befristeten Arbeitsverhältnisses mindestens vier Monate beschäftigungslos im Sinne des § 138 Absatz 1 Nummer 1 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gewesen ist, Transferkurzarbeitergeld bezogen oder an einer öffentlich geförderten Beschäftigungsmaßnahme nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch teilgenommen hat. 2Bis zu der Gesamtdauer von fünf Jahren ist auch die mehrfache Verlängerung des Arbeitsvertrages zulässig.
Das trifft in meinem Fall nicht zu.