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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5932
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, NVP, Meine 4 köpfige Familie war bis 2018

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, JA: In welchem Bundesland leben Sie? Customer: NVP JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen? Customer: Meine 4 köpfige Familie war bis 2018 komplett privat krankenversichert. Mit 18 Jahren hat die Tochter eine Lehre begonnen und parallel ein Arbeitsverhältnis aufgenommen. Sie ist im Juni 2018 in die AOK Berlin eingetreten. Ich war zu dieser Zeit in Afrika über einen längeren Zeitraum tätig und habe in Unkenntnis des Wechsels die Beitraege fuer die Tochter noch 17 Monate weiter an die PKV Allianz gezahlt. Tochter war also doppelt versichert. Meine Frage. Ist die AOK gesetzlich verpflichet den vorherigen Krankenversicherer Allianz vom Wechsel zu informieren, womit ich die monatlichen privaten Beiträge von ca. 17x300 Euro haette stornieren können. Vielen Dank ***** ***** Mit freundlichen Grüßen ******

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Die AOK trifft keine Pflicht, sich mit dem privaten Krankenversicherer der neuen Mitglieder in Verbindung zu setzen. Die AOK weiß auch gar nicht unbedingt, dass Ihre Tochter privat versichert war und bei welchem Unternehmen. Danach fragt die AOK auch gar nicht. Sobald ein versicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen wird, tritt die Krankenversicherungspflicht kraft Gesetzes automatisch ein.

Ihre Tochter bzw. Sie hätten beim privaten Krankenversicher den Vertrag kündigen müssen unter Hinweis darauf, dass Ihre Tochter gesetzlich pflichtversichert ist. Dafür hatten Sie drei Monate Zeit.

In § 205 VVG heißt es hierzu in Absatz 2:

Wird eine versicherte Person kraft Gesetzes kranken- oder pflegeversicherungspflichtig, kann der Versicherungsnehmer binnen drei Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht eine Krankheitskosten-, eine Krankentagegeld- oder eine Pflegekrankenversicherung sowie eine für diese Versicherungen bestehende Anwartschaftsversicherung rückwirkend zum Eintritt der Versicherungspflicht kündigen.

Vor diesem Hintergrund sehe ich leider keine Möglichkeit für Sie, die 17 Monatsbeiträge für Ihre Tochter erstattet zu verlangen. Ich bedauere außerordentlich, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5932
Erfahrung: Rechtsanwalt
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Krüger, danke für die erschöpfende Antwort. Pech gehabt. Mit freundlichen Grüßen

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!