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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 724
Erfahrung:  Anwalt Neuhaus am Rennweg / Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Strafrecht / Kaufrecht / Mietrecht / Tierrecht / Verwaltungsrecht
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Ich habe eine Abgeschlossene Berufsausbildung Verkäuferin

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Abgeschlossene Berufsausbildung Verkäuferin 1999-200, dann von 2014-2017 Bechalorstudium (nicht abgeschlossen), konnte aber für die Ausbildung (2017-2018) angerechnet werden und wurde erfolgreich abgeschlossen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Berlin. Es geht um den Vorverlust aus dem Studium (Steuererklärung 2016) welcher mir nicht anerkannt wird, da es sich um ein Erststudium handelt. Das ist zwar richtig allerdings handelt es sich doch insgesamt um eine Zweitausbildung o nicht?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Erstmal nicht.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Ich komme gleich wieder auf Ihre Frage zurück.

Richtig. Der Bundesfinanzhof hat entscheiden: „Eine Berufsausbildung als Erstausbildung nach Satz 1 liegt vor, wenn eine geordnete Ausbildung mit einer Mindestdauer von 12 Monaten bei vollzeitiger Ausbildung und mit einer Abschlussprüfung durchgeführt wird.“

Dabei muss nur die Prüfung vorgesen sein, nicht unbedingt bestanden, das wäre dann eine abgeschlossene Erstausbildung. Von daher haben Sie Recht, wenn die wöchentliche Arbeitszeit mindestens 20 Stunden betrug, was wohl der Fall sein dürfte in der Ausbildung. Fakt ist nun aber auch, dass sich das oberste Gericht, der Bundesfinanzhof, schon seit Jahren mit den Finanzämtern darüber streitet, dass dies auch so angewendet wird. Bei Ausbilungen in Ihrem Jahrgang gehen die Finanzämter anscheinend davon aus, es läge keine Erstausbildung vor, was unverständlich ist. Sie müssen daher zunächst Einspruch einlegen gegen den Steuerbescheid und diesen damit begründen, dass es sich vorher um eine Erstausbildung gehandelt hatte. Notfalls müssen Sie dann, falls keine andere Entscheidung ergeht, vor Gericht. Wenn Sie wenig Geld haben kommt Bewilligung von Prozesskostenhilfe in Betracht. Sie sollten den Anwalt dann darauf ansprechen.

Bitte bewerten Sie noch kurz meine Antwort.

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