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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 462
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

Es geht um die Kündigung eines Mitarbeiters. Er wünscht sich

Kundenfrage

Es geht um die Kündigung eines Mitarbeiters. Er wünscht sich selbst die Kündigung, ebenso ich als Vorsitzender des gemeinnützigen e.V.s. allerdings ist er mit 50% unbefristet angestellt. Insgesamt seit 2,5 Jahren angestellt. Der Mitarbeiter will die Sperrfrist vermeiden. Unter Umständen wäre eine betrieblich bedingte Kündigung denkbar, aber das ist etwas unklar. Der Verein hat genug liquide Mittel, allerdings brechen ab September coronabedingt viele Einnahmen weg. Dass der Mitarbeiter von sich auch aus kündigen will hat er wiederholt gegenüber Kollegen seit Monaten verdeutlicht.
JA: Wie lange waren Sie dort angestellt?
Customer: Steht in Text oben. Ich als Chef bin seit 30 Jahren angestellt.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Überlegenswert wäre auch eine einvernehmliche Aufhebung. Dann käme aber wieder die Sperrfrist. Also mit Abfindung? Wie können wir kostensparend eine Einigung erzielen?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Spitz hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

da der Mitarbeiter seinerseits auch die Kündigung wünscht, wird es nicht zu einer Kündigungsshutzklage kommen. Arbeitsrechtlich stellen sich ohnehin nur dann Fragen nach der Rechtmäßigkeit der Kündigung, wenn der Verein regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt. Sollte dies nicht der Fall sein, findet das Kündigungsschuzugesetz keine Anwendung.

Wie dem auch sei: Ich empfehle folgende Kündigung:

"Hiermit kündigen wir das mit Herrn .....bestehende Arbeitsverhältnis aufgrund coronabedingten Einnahmenverluste aus betrieblichen Gründen zum 30.09.2020."

Sollte im Arbeitsvertrag eine andere Kündigungsfrist vereinbart worden sein, wäre diese maßgeblich.

Mit freundlichen Grüßen

Spitz, Fachanwalt für Arbeitsrecht