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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9673
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Unterschlagung Firmengelder, wie gehe ich am besten bei der

Diese Antwort wurde bewertet:

Unterschlagung Firmengelder, wie gehe ich am besten bei der Strafanzeige vor ?
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Gutachten Steuerberaterin,
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ja, es handelt sich um Familienangehörige, und es ist für ide unterschlagenen Summen auch noch USt zu zahlen, Selbstanzeige bei Fiannazamt ist geplant

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Familienangehöriger hat die Unterschlagung begangen ? Eine Strafanzeige, so hatte ich Sie richtig verstanden, soll auf jeden Fall erstattet werden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo, sehr geehrte Rechtsanwältin,
Liebe frau Grass,ja es ist geplant Strafanzeige zu erstatten. Ob die unterschlagenen Gelder beizutreiben sind, ist fraglich, aber es ist mehr als unwahrscheinlich. Eine Kopie der Strafanzeige, mit detaillierten Informationen geht dann gleichzeitig ans zuständige Finanzamt, um den Vorwurf der Umsatzsteuerhinterziehung zu entgehen. (strafbefreiende Selbstanzeige). Die Tochter (Betroffene der Selbstanzeige), hat mittlerweile diesen Betrieb der Mutter übernommen und ist nun selbständige Gewerbetreibende Die unterschlagenen Gelder müsste Sie versteuern, egal ob rechtmäßig oder wie in diesem Fall unrechtmäßig erworben. Ist das angelmedete Gewerbe dann von der Gemeinde zu untersagen? Was wird seitens der Aufsichtsbehörde zu erwarten sein?
Muss man irgendwas zusätzlich beachten?
Mit freundlichen Grüßen
***** *****

Sehr geehrter Fragesteller,

was meinen Sie mit bzw. welche Aufsichtsbehörde ? Ich kann nicht ganz nachvollziehen, weshalb die unterschlagenen gelder zu versteuern sind. Waren dies Einnahmen ? Ich verstehe dies richtig, dass die Tochter, die das Gewerbe jetzt führt nichts mit der Unterschlagung zu tun hat ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,die steuerliche Frage, wer (Mutter oder Tochter) die unterschlagenen Gelder zu versteuern hat, ist nicht meine Frage an Sie.Ich bin Steuerberater und die steuerliche Frage ist meine Sache. Ich habe mich wahrscheinlich unklar ausgedrückt, sorry.
Vielmehr geht es mir um die Frage, wenn die Unterschlagung der Gemeinde ( Stadt Heidelberg ) bekannt wird, weil auch geplant ist diese zu informieren, ( Einzelhandel mit besonderen Lebensmitteln), wie wird die Gemeinde darauf gegenüber der Tochter (jetzige Gewerbetreibende,reagieren ?
( Gewerbeuntersagung ?) oder in welcher Weise ? Oder gar nicht?Mit freundlichen Grüßen***** *****

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag, sowie die Klarstellung !

Ihre Angaben habe ich so verstanden, dass dieTochter nicht die "Täterin" der Unterschlagung ist. Grundsätzlich gibt es im Gewerberecht die Möglichkeit, eine Gewerbeuntersagung zu verfügen, wenn dem Gewerbetreibenden die erforderlich Zuverlässigkeit fehlt. Dies liegt beim Täter der Unterschlagung, wenn dieser verurteilt werden wird, nahe. Wenn das Gewerbe jedoch von einer dritten Persin (Nichttäter) übernommen wurde, kann eine Untersagung wegen fehlender Zuverlässigkeit nicht erfolgen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Rechtslage nahebringen. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas unklar geblieben ist. Ansonsten nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo frau Grass, Täterin war die Tochter, jetzige Gewerbetreibende.Es wird Strafanzeige erstellt werden und auch Strafantrag. ( Bei nahren Angehörigen kann das unterbleiben, ist bereis bekannt). Letzte Frage in diesem Zusammenhang, genügt für eine Gewerbeuntersagung bereits die Anhängigkeit des Verfahrens, oder muss erst eine Verurteilung erfolgt sein? Oder ist das im Ermessen der Gewerbeaufsicht ?
Danke ***** *****!
Mit freundlichen Grüßen,
***** *****

Sehr geehrter Fragesteller,

Gewerbeämter neigen dazu bereits bei dem Verdacht einer Straftat, die die Unzuverlässigkeit naheklegt, eine Untersagung in Erwägung zu ziehen. Da VOR einem entsprechenden Bescheid zwingend eine Anhörung stattfinden muss, kann in dieser mit der Unschuldvermutung argumentiert werden. Also mit anderen Worten: solange noch nicht rechtskräftig festgestellt wurde, dass eine Straftat begangen wurde, die eine Unzuverlässigkeit nahelegt, kann eine Untersagung nicht erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es zu den Antworten noch Nachfragen ? Wenn nicht, sind Sie bitte nunmehr so freundlich und nehmen eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Frau Grass,
vielen Dank für ihre Antworten, ich bekam den notwendigen Überblick.
Ich war sehr zufrieden.
Mit freundlichen Grüßen
***** *****

Sehr geehrter Fragesteller,

das freut mich sehr zu hören !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass