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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14925
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RATraub ist jetzt online.

Oktober 2019 habe ich eine Flussschifffahrt gebucht von Köln

Diese Antwort wurde bewertet:

Oktober 2019 habe ich eine Flussschifffahrt gebucht von Köln nach Basel und zurück. Seit Mai 2020 bin ich aber auf einen Rollstuhl angewiesen, das Schiff ist aber nicht barrierefrei. Das Reiseunternehmen besteht darauf, das ich nur kostenpflichtig stornieren kann und nicht stornofrei. Ist das rechtens?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: NRW in 52445 Titz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Prinzipiell hat das Risiko der gesundheitlichen Verschlechterung der Buchende selbst zu tragen.

Vor diesem Hintergrund wird stets eine Reiserücktrittsversicherung empfohlen, um das gesundheitliche Risiko abzudecken.

Wenn Sie seit kurzem auf den Rollstuhl angewiesen sind und der Veranstalter eine Stornierung verweigert, sollten Sie diesem mitteilen, dass Sie mit Rollstuhl die Reise durchführen und er dafür Sorge zu tragen hat, dass es für Sie bei der Reise keine Komplikationen gibt.

Dies solle man Ihnen bestätigen, insbesondere dass entsprechende Maßnahmen gewährleistet sind.

Wenn der Veranstalter dies bestätigt, ist ein kostenfreier Rücktritt nicht möglich.

Ich bedaure Ihnen keine positivere rechtliche Einschätzung übermitteln zu können.
Bitte seien Sie gleichwohl so freundlich für meine Ausführungen und die aufgewendete Zeit mind. 3 Bewertungssterne zu vergeben.
Selbstverständlich können Sie hernach noch weiter nachfragen.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Tagen.
Aufgrund meiner Behinderung und der nicht vorhandenen Barrierefreiheit habe ich doch das Recht gem. § 651 Abs.3 Bürgerliches Gesetzbuch die Reise kostenfrei zu stornieren.
Abweichend von Absatz 1 Satz 3 kann der Reiseveranstalter keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außer-
gewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Zählt das auch nicht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

meinen Sie § 651h Abs. 3 BGB?

Dies betrifft Fälle, in welchem am REISEANKUNFTSORT unvorhergesehene Unwegsamkeiten bestehen (wie z. B. Krieg, Unruhen etc.).

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Tagen.
Anruf hat sich erledigt!