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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5737
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen u. Herren, mein Vater ist 2016

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen u. Herren,
mein Vater ist 2016 verstorben, danach wohnte meine Mutter alleine im Haus.
Da mein Sohn mit Freundin zu dem Zeitpunkt eine neue Wohnung bzw. Haus suchten, überredete meine Mutter die beiden doch bei ihr einzuziehen und das Haus dann später zu übernehmen. Seit ca. 2 Jahren wohnt jetzt mein Sohn, als Enkel im Obergeschoss bei seiner Oma.
Da meine Schwester und ich die Erben erster Ordnung sind, haben wir uns zusammengesetzt und uns auf den Wert des Hauses geeinigt.
So bald der Erbfall eintritt würde ich meine Schwester mit der Hälfte auszahlen, so das ich der alleinige Besitzer bin und würde das Haus dann an meinen Sohn weiter verschenken.
Da die Absprache mit meiner Schwester bisher nur mündlich erfolgte, habe ich mir überlegt, das es vielleicht besser ist noch zu Lebzeiten unserer Mutter alles Notariell beglaubigen zu lassen.
Ich würde auch meine Schwester sofort auszahlen.
Würde dann eine Notarielle Bestätigung ausreichen, daß meine Schwester auf das Erbe des Hauses verzichtet und ich der alleinige Erbe des Hauses bin?Wie ist jetzt die Vorgehensweise bzw. was müssen wir beachten?Mit freundlichen Grüßen.Hartmut. Meyer
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Deutschland, M/V
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Im Moment nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihre Schwester kann auf das Erbe verzichten. Das ist notariell möglich. In § 2346 BGB heißt es hierzu in Absatz 1:

Verwandte sowie der Ehegatte des Erblassers können durch Vertrag mit dem Erblasser auf ihr gesetzliches Erbrecht verzichten. Der Verzichtende ist von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen, wie wenn er zur Zeit des Erbfalls nicht mehr lebte; er hat kein Pflichtteilsrecht.

Der Erbverzichtsvertrag bedarf der notariellen Form (§ 2348 BGB).

Sie müssen sich nur einigen, was für ein Abfindungsbetrag Sie an Ihre Schwester für den Erbverzicht zahlen. Aber das scheint ja kein Problem zu sein.

Sie könnten also einen Notar beauftragen, einen Erbverzichtsvertrag aufzusetzen und einen Termin anzusetzen, in dem Ihre Schwester und Ihre Mutter diesen Vertrag unterzeichnen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.