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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33710
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe 2018 mein Fitnessstudio zunächst wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe 2018 mein Fitnessstudio zunächst wegen Umzuges gekündigt, da ich mit meiner Krankheit noch an die Öffentlichkeit wollte. Dies wurde abgelegt und ich habe daraufhin nun doch per Attest eines Facharztes gekündigt. Im Attest Stadt keine Krankheit, nur dass ich sportuntauglich bin. Das Fitnessstudio lehnte das Attest ab und forderte ein Attest mit Krankheitsbild an. Dies verweigerte ich und verwies auf die gültigkeit des Attests ohne Diagnose. Jetzt 1,5 Jahre später versucht ein inkassobüro von mir das Geld einzutreiben und behauptet meine Kündigung hätte unter Vorlage eines unqualifizierten Attests stattgefunden und ich muss die Summe jetzt nachzahlen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind nicht zur Nachzahlung verpflichtet, und Sie können die gegen Sie geltend gemachte Inkassoforderung daher zurückweisen.

Rechtlich maßgeblich ist allein die Tatsache, dass sich aus dem Attest ganz unmissverständlich ergab, dass Sie sportuntauglich sind und aus diesem Grunde die Leistungen des Studios aus objektiven Gründen nicht in Anspruch nehmen konnten.

Hierbei ist es rechtlich völlig unerheblich, aufgrund welcher konkreten Erkrankung Sie sportuntauglich sind, denn dieser Umstand hat das Studio überhaupt nicht zu interessieren, da diese Umstände Ihrer Privatsphäre zuzuordnen sind und Sie daher auch nicht zur Preisgabe der Erkrankung verpflichtet sind.

Weisen Sie daher die Forderung unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte und eindeutige Rechtslage zurück!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Danke für die Rasche Antwort, ich habe die Forderung bereits mehrfach unter oben genannter Begründung zurückgewiesen und jeden mal erneut eine Zahlungsaufforderung erhalten. Ich habe zusätzlich von meinem Facharzt ein Attest mit Diagnose ausstellen lassen um dem ganzen ein Ende zu bereiten, da ich auch Grund meiner Krankheit mittlerweile sogar in einer Tagesklinik untergebracht bin. Es wurde daraufhin behauptet dass die nachreichendem eines qualifizierten Attestes nicht ausreiche und das erste Attest nicht gültig war und abgelehnt wurde.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Das müssen und sollten Sie keinesfalls hinnehmen.

Da das (zweite) fachärztliche Attest explizit auf das erste Attest Bezug nimmt und Ihre Sportunfähigkeit noch einmal fachärztlich bekräftigt, haben Sie alles getan, was Ihnen zumutbar ist und Ihre Sportunfähigkeit unter Beweis gestellt.

Mehr kann die Gegenseite nicht verlangen. Lassen Sie sich daher nicht unter Druck setzen und verunsichern, und erbringen Sie keine Zahlung!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.