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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2191
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

HalloIch habe ein Umzugsunternehmen beauftragt, dann aber 9

Diese Antwort wurde bewertet:

HalloIch habe ein Umzugsunternehmen beauftragt, dann aber 9 Tage vor Termin per zweifacher Email den Auftrag begründet storniert. (Die Möbel
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: in Bayern, Entschuldigung Sie das zu schnelle Absenden. Die Möbel wurden vom nachmieter abgelöst. Die Firma schrieb ich hätte eine Stornierungskosten zu übernehmen:im Dienstleistungssektor besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, siehe Auszug AGB: 12. Rücktritt und Kündigung12.1. Beim Umzug handelt es sich um eine Dienstleistung im Sinne von § 312 gAbsatz 2 Satz 1 Nummer 9 BGB. Es besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach§ 355 BGB.11.2.2. Bei Einlagerung wird ein Verzeichnis der eingelagerten Güter erstellt und vomEinlagerer und Lagerhalter unterzeichnet. Die Güter sollen fortlaufend nummeriertwerden. Behältnisse werden dabei stückzahlmäßig erfasst. Der Lagerhalter kann aufdie Erstellung des Lagerverzeichnisses verzichten, wenn die eingelagerten Güterunmittelbar an der Verladestelle in einen Container verbracht werden, dieser dortverschlossen und verschlossen gelagert wird.12.2. Der Absender kann den Umzugsvertrag jederzeit kündigen. Kündigt derAbsender,so kann der Möbelspediteur, sofern die Kündigung auf Gründen beruht,die nicht seinem Risikobereich zuzurechnen sind, entweder12.2.1. die vereinbarte Fracht, das etwaige Standgeld sowie zu ersetzendeAufwendungen verlangen. Auf diesen Betrag wird angerechnet, was er infolge derAufhebung des Vertrages an Aufwendungen erspart oder anderweitig erwirbt oderböswillig zu erwerben unterlässt;12.2.2. oder pauschal ein Drittel der vereinbarten Fracht verlangen. Unsere Rechnung ist damit gültig und von Ihnen wie gefordert zu Begleichen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja, im Vertrag konnte ich keine Klausel für Stornierung oder Ausfallksoten entdecken. Allerdings wurde ich vom Mitarbeiter am vereinbarten Termin angerufen, er stand vor der Tür. Die Information wurde also nicht weitergegeben. Viele Grüße aus Dillingen , Brigitte Schöllhorn

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen mit der Angelegenheit behilflich sein? Welche konkrete Rechtsfrage haben Sie dazu?

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Ich sehe gerade, dass die Anfrage unklar ist, daher kurz zusammengefasst: Ich habe ein Umzugsunternehmen beauftragt, dann aber 9 Tage vor Termin (am 7.Juni) mit zwei Emails den Auftrag begründet storniert. (Die Möbel wurden vom Nachmieter übernommen). Im Auftrag steht kein Wort von den Stornierungskosten, Text wie oben eingefügt. Die Fa. verlangt 300 EUR Zahlungsziel 1 Woche und schreibt:
im Dienstleistungssektor besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht, siehe Auszug AGB (der mir aber nicht zur Kenntnis vorlag)
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Nein, ich möchte nicht telefonieren, wenn ich damit mehr Geld bezahlen muß

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Auf welchem Wege erfolgte die Beauftragung?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Der Auftrag lief über Email und Telefon. Im Auftrag findet sich kein Hinweis auf Stornierungskosten.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Sie haben leider kein Widerrufsrecht. Dieses besteht nämlich gemäß § 312g II Nr. 9 BGB nicht bei Verträgen über Beförderungsdienstleistungen für bestimmte Zeiträume.

Sie können zwar den Vertrag kündigen. Das Umzugsunternehmen behält jedoch seinen Vergütungsanspruch. Er muss sich jedoch das anrechnen, was er sich durch die Kündigung Ihrerseits erspart hat. Im Zweifel kann der Unternehmer 5 Prozent der vereinbarten Vergütung verlangen. Wenn der Umzugsunternehmer einen höheren Vergütungsanspruch geltend macht, so muss er Ihnen nachweisen, dass er sich durch die Kündigung weniger erspart hat.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Auskunft erteilen zu können, möchte Sie jedoch vollständig und wahrheitsgemäß über die bestehende Rechtslage aufklären.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.