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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2191
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ich habe 10Jahre in einer Einrichtung gearbeitet. Habe zum

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe 10Jahre in einer Einrichtung gearbeitet. Habe zum 31.08.2018 einen Auflösungsvertrag bekommen und am 06.09.2018 (beim gleich Arbeitgeber) einen Vertrag über 4,5 Wochenstunden *befristet* bekommen. seither befristen sie mich jährlich. Ist das überhaupt möglich nach so langer Zugehörigkeit?
JA: Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Customer: wie meinen Sie das?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der erste Vertrag war unbefristet in Vollzeit

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Rechtsfrage. Gerne helfe ich Ihnen.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses einfach als Premium-Service hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Gemäß § 14 Abs. 2 S. 2 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) gilt:

"Eine Befristung [ohne Sachgrund] ist nicht zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat."

Insofern ist die Befristung in Ihrem Fall nur zulässig, wenn ein Sachgrund vorliegt, der diese Befristung zu rechtfertigen vermag.

Gemäß § 14 Abs. 1 TzBfG liegt ein solcher Sachgrund insbesondere in folgenden Fällen vor: Wenn

  • der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht,
  • die Befristung im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium erfolgt, um den Übergang des Arbeitnehmers in eine Anschlussbeschäftigung zu erleichtern,
  • der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird,
  • die Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung rechtfertigt,
  • die Befristung zur Erprobung erfolgt,
  • in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe die Befristung rechtfertigen,
  • der Arbeitnehmer aus Haushaltsmitteln vergütet wird, die haushaltsrechtlich für eine befristete Beschäftigung bestimmt sind, und er entsprechend beschäftigt wird oder
  • die Befristung auf einem gerichtlichen Vergleich beruht.

Wenn ein solcher Sachgrund nicht gegeben ist, so ist die Befristungsabrede unwirksam.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.