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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 34103
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte eine Pauschalreise

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte eine Pauschalreise Mitte Juli aufgrund der Corona- Bedingungen nicht antreten. Habe meinem Reisebüro die Info am 10.06.20 gegeben mit der Aussage von dort ,dass der Veranstalter sich mit uns in Verbindung setzt. Die Restzahlung soll auch nicht erfolgen. Am 23.06. erhielt ich die Unterlagen per Mail. Ich reagierte per Mail und per Anruf, dass wir die Reise nicht machen möchten. Kein Herankommen an den Veranstalter. Was ist zu tun?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: In Berlin.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Wir sind 2 Personen. Restzahlung sollte bis 16.06. erfolgen. Laut Aussage des Reisebüros wird sich der Veranstalter mit uns in Verbindung setzen. Dies geschah nicht. Ich habe nur die mündliche Aussage und bin jetzt enttäuscht, dass mir nicht gleich geraten wurde selber den Kontakt herzustellen. Was ist wie zu tun.
Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Stornieren der Reise ist nicht das Problem. Dies können Sie mittels einfachem Schreiben gegenüber dem Reiseveranstalter. Die Adressdaten des Reiseveranstalters sollten auf den Buchungsunterlagen stehen wenn nicht dann haben Sie einen Anspruch auf Auskunft gegenüber dem Reisebüro.

Einen Anspruch auf Kostenfreie Stornierung haben Sie nach § 651h III BGB dann wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen.

Diese außergewöhnlichen Umstände müssen Sie nachweisen (Reisewarnung, Quarantäne, Urlaubsgebiet liegt in einer Sperrzone, erhebliche Urlaubsleistungen fallen weg,...).

Die allgemeine Furcht vor Corona reicht dagegen nicht aus.

Können Sie derartige außergewöhnliche Umstände nicht darlegen, so werden Sie dem Reiseveranstalter eine Stornogebühr zahlen müssen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 15 Tagen.

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