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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9369
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, eine angestellte ist seit ca. 5montaen schwanger und

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo, eine angestellte ist seit ca. 5montaen schwanger und hat ein absolutes beschäftigungsverbot (was mir auch schriftlich vorliegt) jetzt hat sie meinen anderen angestellten erzählt das sie das kind verloren hätte bzw es tod zur welt bringen musste. Klar ist diese situation schlimm. Dennoch möchte ich rechtlicj auf der sicheren seite sein und hätte dazu fragen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Nrw
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Eigentlich nur noch meine speziellen fragen dann
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Muss die mitarbeiterin uns dies nicht umgehend mitteilen? Laut aussage der anderen arbeitnehmer wäre sie wohl krankgeschrieben. Muss nun weiterhin vom absoluten beschäftiungsverbot ausgegangen werden bzw können wir weiterhin die erstattungsanträge so über die knappschaft abrechnen( es handelt sich un ein 450€ job)?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Wir möchten vermeiden das so eine falsche erstattung seitens der knappschaft stattfindet, da diese ja bekanntlich bei einem absoluten beschäftigungsverbot bei schwangerschaft die kompletten lohnkosten einschl. Lohn erstattet

Sehr geehrter Fragesteller,

wissen Sie, wann dieses traurige Ereignis passiert sein soll ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Laut auskunft meines anderen angestellten hatte die besagte mitarbeiterin ihnen das anfang dieses monats mitgeteilt. Da war der eingriff aber wohl auch schon einige tage her

Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie noch mitteilen, in welcher Schwangerschaftswoche das Kind "geboren" wurde ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Wenb ich das alles richtig durchgerechnet habe sollte es in der ca 20-22. woche gewesen sein.
Am 11.9.2020 war der errechnete geburtstermin. Und gegen ende mai 2020 wurde die geburts wohl eingeleitet

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Man muss zwischen einer Fehlgeburt, Beendigung der Schwnagerschaft vor der 24. Woche und einem Gewicht von unter 500 Gramm und einer Totgeburt - Geburtsgewicht über 500 Gramm - unterscheiden werden.

Bei einer Totgewurt wird Mutterschutz gewährt, d.h. die Mitarbeiterin muss nicht ihre Arbeit aufnehmen. Bei einer Fehlgeburt kann allenfalls eine Krankschreibung erfolgen, die aber dem Arbeitgeber angezeigt werden muss. Das Beschäftigungsverbot endet in beiden Fällen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der mutterschutz wäre dann in den fall genau so zu betrachten wie bei einer normalen geburt? Haben wir im mutterschutz auch als arbeitgeber die möglichkeit uns die gesamten kosten über die u2 erstatten zu lassen?

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, die Mutter bringt ja im Grunde "normal" ein Kind zur Welt, aber eben eines, welches nicht lebensfähig ist. Die Zuschüsse zum Mutterschaftsgeld sind über die Umlage U 2 erstattbar.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Letzte frage. Wenn wir von einer todgeburt ausgehen (was dem gesetz nach wie eine normale geburt gehandhabt wird), wie wird dann der mutterschutz errechnet bzw muss uns das nicht ebenfalls mitgeteilt werden? Wenn ich mich nicht irre sind es glaube ich 8 wochen nach entbindung.

Sehr geehrter Fragesteller,

ja eine Mitteilung muss natürlich erfolgen ! Es gilt im Übrigen § 3 MuschG, 8 Wochen nach der Geburt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Also könnten wir dann nur für die 8 wochen nach der entbindung die kosten über die u2 erstattet bekommen?

Sehr geehrter Fragesteller,

nur für die Zeit des Mutterschutzes. dann müsste sie wieder arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Jetzt wirklich die letzte frage. Sorry. Wer würde für den schaden (wenn wir weiterhin von der normalen geburt ausgehen) aufkommen müssen? Wenn wir weiterhin die beiträge erstattet bekommen obwohl uns dies nicht mehr zustehen würde

Sehr geehrter Fragesteller,

zurückzahlen müssen Sie. Weil die Frau aber keine Mitteilung gemacht hat, letztlich die Frau.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen dank für ihre zeitnund antworten sie haben mir sehr damit geholfen. Wünsche noch einen schönen abend

Sehr geehrter Fragesteller,

nichts zu danken !

Ich wünsche Ihnen ebenfalls einen schönen Abend und ein schönes Wochenende (kommt bald !).

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass