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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9361
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Rheinland Pfalz, Mein Name

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Rheinland Pfalz
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Mein Name ist Anette Böttcher, 59 Jahre und noch verheiratet. Vor meiner Ehe habe ich eine Erbschaft von meinen Großeltern gemacht und dieses Geld als Eigenkapital 1995 in einen Hausbau gesteckt, den ich mit meinem späteren Ehemann gemeinsam getätigt habe. Das Haus stand im Grundbuch auf meinen Namen und es gab auch einen Vertrag, das ich das Eigenkapital eingebracht hatte. Jahre später 1999 haben wir geheiratet. Vor 3 Jahren 2017 haben wir unser Haus verkauf und den Erlös in einen Neubau gesteckt. Leider ging unsere Ehe in die Brüche und wir leben seit fast 2 Jahren getrent. Den Neubau hat mein Nochmann übernommen, wohnt auch seit 5 Monaten drin, obwohl die Auszahlungskonditionen bis heute nicht abschliessend geregelt sind. Meine Anwältin hat nun erklärt, das mein Erbe von damals nicht mehr zu meinen Günsten gerechnet wird, weil das Haus während der Ehe verkauft und der Erlös in den Neubau geflossen sei. Nach meinem Ve4rständnis dachte ich, das mein damaliges Erbe aus dem Erlös rausgerechnet wird und der Rest des Hausverkaufs häftig aufgeteilt wird. Muss ich mein Erbe wirklich abschreiben ?

Sehr geehrte Fragestellerin,

hat die Anwältin dies im Zusammenhang mit der Hausauseinandersetzung geäußert oder auch beim sog. Zugewinnausgleich ?

Mitfreundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
der Neubau wurde zur Hälfte geteilt und das Geld von meinem Mann auf ein Sperrkonto gezahlt
Ich dachte es würde beim Zugewinn raus gerechnet - wohl doch nicht

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Das Prinzip des Zugewinns ist die Gegenüberstellung des sog. Anfangsvermögens - bei Heirat - und dem Endvermögen - bei Scheidungsantragszustellung.

Wenn Ihre Ausführungen richtig verstanden würden, erfolgte die Investition des geerbten geldes bereits VOR der Ehe. Damit würden Sie mit dem Vermögen starten, welches Sie formal bei Eheschließung hatten, was bedeutet, dass bei beiden Eheleuten ein halbes Haus vorhanden war. Da dasEinbringen der Erbschaft vor der Eheschließung erfolgte, spielt dies leider in der Tat keine Rolle mehr beim Zugewinnausgleich.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.