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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2185
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Guten Tag, heute habe ich erfahren, dass eine Kollegin aus

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, heute habe ich erfahren, dass eine Kollegin aus einem anderen Bereich eine Eskalation losgetreten hat, nachdem wir vor 3 Monaten ein Gespräch hatten. Die Vorwürfe gehen in die Richtung, dass ich sie persönlich verbal angegriffen / beleidigt hätte und auch ihren gesamten Bereich niedergemacht hatte. Beides ist absolut unwahr. Wie sollte ich mich am besten verhalten? Vielen Dank!
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich wüsste einfach gerne, wie ich mich verhalten sollte. Ich habe bisher einen tadellosen Ruf, bin seit 7 Jahren in der Firma und seit ca. einem 3/4 Jahr selbst Führungskraft mit disziplinarischer Führung von > 30 Personen. Nachdem diese Eskalation inzwischen bei der kompletten Geschäftsführung bekannt ist, fürchte ich, dass selbst im Best-Case irgendetwas hängen bleiben wird.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Sie haben hier verschiedene Handlungsoptionen.

Zum einen können Sie die Vorwürfe schlichtweg ignorieren. Wenn es bei bloßen falschen Anschuldigungen bleibt und in der Folge keine (arbeite)rechtlichen Maßnahmen gegen Sie ergriffen werden, so besteht rechtlich keinerlei Veranlassung, gegen die Anschuldigungen vorzugehen.

Der Mittelweg bestünde darin, dass Sie das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen, diesem Ihre Besorgnis mitteilen und anregen, dass man die Angelegenheit gütlich löst.

Sie können jedoch auch gegen falsche Tatsachenbehauptungen rechtlich dahingehend vorgehen, dass Sie einen Unterlassungsanspruch geltend machen. Hierzu müssten Sie (ggf. mit anwaltlicher Hilfe) die Kollegin bezüglich der falschen Tatsachenbehauptungen abmahnen und zur Abgabe einer Unterlassungserklärung auffordern. Gibt sie diese nicht ab, müssten Sie Ihren Unterlassungsanspruch klagweise vor Gericht durchsetzen.

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Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Danke für die Antwort. Wir planen nächste Woche erstmal ein Gespräch zwischen mir, der Kollegin und unseren jeweiligen Vorgesetzten. Sollte / kann ich auf einer schriftlichen Entschuldigung bestehen? Sollte ich evtl. den Betriebsrat dazu nehmen?

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ein gesetzliches Recht auf eine schriftliche Entschuldigung haben Sie nicht. Im Rahmen einer gütlichen Einigung kann jedoch der Arbeitgeber sicherlich auf Ihre Anregung hin darauf hinwirken, dass diese abgegeben wird. Es ist sicherlich nicht schädlich, den Betriebsrat hinzuzuziehen.

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Kianusch Ayazi und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ok, vielen Dank für die Antworten. Schönen Abend!