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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15001
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Guten Tag. Ist der Bau eines mehrere Meter hohen

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ist der Bau eines mehrere Meter hohen Sichtschutzzaunes auf einem Garten mit Sondernutzungsrecht eine bauliche Veränderung, der alle Miteigentümer zustimmen müssen? Oder gilt hier das Mehrheitsrecht?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja. Kann der Einbau einer Hebeanlage einfach mit Mehrheit der Miteigentumsanteile beschlossen werden, oder müssen hier auch alle Eigentümer zustimmen, wenn es vorher noch keine Hebeanlage gab, sondern das Abwasser durch eine Tauchpumpe abtransportiert wird und diese auch nicht defekt ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Ja, die Erstellung eines Sichtschutzzaunes stellt eine bauliche Veränderung dar, welche einen Einstimmigkeitsbeschluss erfordert (§§ 14, 22 WEG).

Bei einer Hebeanlage ist die Sache etwas komplexer, da es hier auch um eine gemeinschaftliche notwendige Verwaltung der Immobilie geht und über eine unzutreffende Wassersicherung hier Schäden für das Gemeinschaftseigentum eintreten können.

Erfolgt "grundlos" hier ein angedachter Neueinbau, gilt das Einstimmigkeitsprinzip gegen die bauliche Veränderung.

Bestehen hier Gefahren, aufgrund eines veralteten Abwasserschutzsystems, kann ein einfaches Mehrheitsprinzip greifen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich habe eine Rückfrage zum Einbau der Hebeanlage: Es ist so, dass bisher seit 30 Jahren hier eine Tauchpumpe in einem Pumpensumpf diesen Dienst erfüllt. Der neue Eigentümer möchte ein Hebeanlage einbauen, da er in sein neues Badezimmer im Souterrain seiner Wohneinheit eine Toilette installieren möchte und dies aufgrund der Fäkalien eine Hebeanlage erfordert. Bisher war keine Hebeanlage nötig, da nur das Abwasser von Waschmaschinen, Spüle, Regenwasser abtransportiert werden musste. Hierfür genügt also eine Tauchpumpe. Die Hebeanlage braucht also nur der neue Eigentümer für sein neues Bad. Die gemeinschaftliche Immobilie benötigt das nicht. Er hat also einen Grund für den Neueinbau, aber es ist keine notwendige Verwaltung für das Gemeinschaftseigentum. Außerdem soll hierfür ein 30 Jahre altes, nie benutztes PVC Rohr, welches aus seiner Wohnung in den Abwasserschacht führt, genutzt werden. Ob das Rohr über die Jahre Risse hat und damit ein Schaden an der Immobilie droht, weiß man nicht.
Der neue Eigentümer hat Miteigentumsanteile von 55/100. Kann er somit frei entscheiden nach Mehrheitsprinzip? Danke ***** *****