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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2242
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo, Ich wohne in Brandenburg. Ich habe folgendes Problem.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Ich wohne in Brandenburg.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe folgendes Problem. Meine Freundin und ich arbeiten als Erzieher in einem Hort. Nun hat heute unser Leiter per Dienstanweisung mündlich untersagt in ein und der selben Gruppe zu arbeiten. Ich möchte mich erkundigen, was ich dagegen tun kann. Bzw. was mir passiert wenn ich dagegen verstoße.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Hat Ihr Vorgesetzter die Maßnahme irgendwie näher begründet?

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo, die Begründung war, dass dies deshalb so ist, damit unser berufliches und privates dich nicht vermischt.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ich würde gerne lieber eine schriftliche Antwort hier erhalten.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Angeblich wurde unser Chef von seiner Chefin und unserem Personalrat angewiesen so zu handeln.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Sind Sie noch da?
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Gibt es ein Problem?

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ihr Arbeitgeber hat Ihnen als Arbeitnehmer gegenüber ein Weisungs- und Direktionsrecht. Er kann insofern im Rahmen der arbeitsvertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen darüber entscheiden, wie er Sie an Ihrer Arbeitsstelle einsetzt. Sie haben insofern keinen Rechtsanspruch darauf, mit einer bestimmten Kollegin in einer Gruppe zu arbeiten, sondern müssen der Anweisung des Arbeitgebers Folge leisten. Tun Sie dies nicht, riskieren Sie leider arbeitsrechtliche Maßnahmen, die bis zur Kündigung führen können.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Auskunft erteilen zu können, möchte Sie jedoch vollständig und wahrheitsgemäß über die bestehende Rechtslage aufklären.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein? Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo, vielen Dank für die Antwort. Gestatten Sie mir noch eine Nachfrage. Darf unser Chef so eine Entscheidung willkürlich treffen. Ich sehe mich sehr ungleich behandelt. Viele andere Kollegen unterhalten Freundschaften und verhalten sich auf der Arbeit sehr unprofessionell. Kann ich im Sinne der Gleichbehabdlubg dagegen vorgehen?

Gern geschehen.

Wenn der Arbeitgeber einen sachlichen Grund für die Maßnahme hat, so wäre ihm diese gestattet.

Wenn es sich jedoch um eine willkürliche Maßnahme handelt, die nur dafür gedacht ist, Sie maßzuregeln, so können Sie dagegen vorgehen. Sie sollten dann einen Anwalt beauftragen, Ihre Rechte geltend zu machen.

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Genügt als sachlicher Grund, dass dies verhindern soll, dass wir privates und berufliches vermischen?
Ich und meine Kollegin verhalten uns vor den Kindern und Eltern nie unprofessionell.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Wichtig noch, ich und meine Kollegin haben uns vor 5 Wochen über unseren Chef beschwert. Es ging dabei um Mobbing. Es scheint, dass unser Chef diese Anweisung als Retourkutsche missbraucht. Lässt sich aber sicher nur schwer nachweisen.

Ich verstehe. Wenn die Anweisung als solche "Retourkutsche" benutzt wird, so können Sie dagegen vorgehen. Andernfalls ist die Anweisung vom Weisungsrecht des Arbeitgebers leider gedeckt.

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Abschließen noch eine letzte Frage. Ich erhielt heute lediglich die Aussage mündlich sehe ich das richtig, dass ich auf eine schriftliche Dienstanweisung drängen sollte und die darin enthaltene Begründung dann anwaltlich prüfen kann? Und eine Frage noch zu der Plattform. Ich habe 44€ bezahlt. War dies nur für die Frage, die ich gerade gestellt habe oder gehe ich ein ABO ein? Falls letzteres würde ich dieses gerne gleich kündigen.

Sie können den Arbeitgeber um eine schriftliche Weisung bitten. Sie haben jedoch keinen Rechtsanspruch hierauf.

Zu Mitgliedschaftsfragen wenden Sie sich bitte an die

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Dann doch noch eine Nachfrage. In Kiefern habe ich Anspruch auf eine Begründung zu seiner Anweisung?

Was meinen Sie bitte mit "In Kiefern"?

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Oh Entschuldigung. Ich habe mich vertippt. Ich meine natürlich in wiefern.

Sie haben keinen Rechtsanspruch auf eine solche Begründung.

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Das heißt eine Willkür ist so gesehen nicht nachweisbar.

Sie haben keinen Rechtsanspruch auf eine Begründung und können durch ein entsprechendes Verlangen logischerweise auch keine Willkür nachweisen.

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Also gibt es keine Möglichkeit gegen diese Anweisung vorzugehen? Eine Willkürlichkeit der Anweisung zu beweisen würde ja bedingen, dass keine oder keine sinnvolle Begründung erfolgt. Wenn ich auf eine solche Begründung keinen Anspruch habe muss ich also diese Anweisung so hinnehmen?

Sie können im Prozess die Willkür behaupten. Der Arbeitgeber würde dann ggf. dies durch eine entsprechende Begründung gegenüber dem Gericht abwehren. Das Gericht prüft dann, ob Willkür vorliegt.

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Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Genügt aus Ihrer Sicht die Begründung, dass präventiv so entschieden wird, damit sich private und berufliche Interessen nicht miteinander vermischen?

Ich habe Ihnen bereits meine Einschätzung dazu mitgeteilt. Dies wäre meiner Einschätzung nach ein sachlicher Grund.

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