So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9395
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrtes Team, das momentane Problem betrifft die

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrtes Team, das momentane Problem betrifft die getroffene Wahl der Steuerklassen III/V Zusammenveranlagung in einer Ehe. Die Ehepartnerin (Steuerklasse V) hat beim Finanzamt rückwirkend auf die Jahre 2018 (Ehe) und 2019 (Trennungsjahr) eine getrennte Veranlagung beantragt. Dagegen wurde Einspruch beim Finanzamt eingereicht, mit Bezug auf das Urteil vom BGH 23.5.07, XII ZR 250/04, FamRZ 07, 1229, Abruf-Nr. 072148. Nun kam die Rückantwort vom Finanzamt, dass der Einspruch zurückgenommen werden soll, da es sich um keinen Verwaltungsakt handelt. Die Steuererklärung für 2018 und 2019 wurde vom Finanzamt angefordert. Meine Frage: sollen wir den Einspruch zurücknehmen? Offensichtlich will die ehemalige Ehepartnerin dem Ehepartner schaden. Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße Gertrud Egger
JA: Gibt es gemeinsame Kinder oder Eigentum?
Customer: keine gemeinsamen Kinder oder Eigentum. Der Ehepartner zahlte bereits 2019 (Scheidung vor Gericht) und 2020 Ausgleich insgesamt ~3.000€ an die ehemalige Partnerin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Meine Erreichbarkeit am besten über Mailadresse:***@******.*** Herzlichen Dank. Ich denke, ich habe nichts vergessen, ich habe den Einspruch beim Finanzamt formuliert, da ich bereits über Jahre Erfahrung mit Lohnsteuererklärungen habe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben sich NUR an das Finanzamt gewandt und nicht an die Ex-Frau ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Da der erste Brief vom Finanzamt kam, habe ich einen Antwortbrief an das Finanzamt geschickt. In der Zwischenzeit habe ich einen weiteren Brief vom Finanzamt, dass die Lohnsteuererklärung für 2018 & 2019 mit der Unterschrift der Ex-Partnerin zusammen veranlagt wird. Falls die Unterschrift nicht erfolgt, werde der Ehepartner bezüglich der Steuer geschätzt.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Das Finanzamt ist in diesem Zusammenhang nicht Ihr Ansprechpartner. Sie haben bis zur Scheidung einen Rechtsanspruch auf gemeinsame Veranlagung. Diesen müssen Sie aber gegenüber der FRAU geltend machen. Sie sollten also umgehend die Frau auffordern, der gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen oder anderenfalls "Klage" vor dem Amtsgericht erheben (Oberlandesgericht Nürnberg, Beschluss vom 19.12.2013,Az: 9 UF 1634/13).

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage und die Möglichkeiten gegeben zu haben und darf Sie, sofern keine Fragen mehr bestehen, bitten, die Antwort zu bewerten. vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.