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RA Moesch
RA Moesch,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25
Erfahrung:  dasdasd
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RA Moesch ist jetzt online.

Aufgrund des Anwaltschreibens unseres Nachbarn benötigen wir

Diese Antwort wurde bewertet:

aufgrund des Anwaltschreibens unseres Nachbarn benötigen wir nun eine klare schriftliche Aussage, mit Bezug auf welche Paragraphen und welche Gesetzeslage wir uns Stützen können. Es geht dabei nur um die vier Spalierplatanen mit einer Höhe von 3,50 m. Welche Bedingungen genau müssen erfüllt sein, damit sie dort stehen dürfen??? Im Anhang sende ich Ihnen das Anwaltschreiben des Nachbarn.

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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Hallo, zu der noch nicht beantworteten Frage vom letzten Mal, hätten wir gerne noch eine genaue Erläuterung des § 44 des Nachbarschaftsrechtsgesetz dazu.
LG

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihnen die aufgeworfenen Fragen:

1) § 44 NachbG NRW dürfte nicht einschlägig sein, da dieser nur Erleichterungen für Baumschulen hinsichtlich der Abstandsflächen gibt, da dort Bäume nur vorübergehend gepflanzt werden.

2) Anwendbar in Ihrem Fall sind die Abstandsregeln nach § 41 Abs. 1 Nr. 1 NachbG NRW, da es sich vorliegend um Platanen handelt, die hier aufgeführt sind und eine Unterscheidung zwischen "Spalierplatanen" und "normalen" Platanen gerade nicht erfolgt. Es ist daher grundsätzlich ein Abstand von 4 Metern zum Grundstück des Nachbarn einzuhalten. Zu prüfen ist noch, was aber nur durch ein Sachverständigengutachten belegbar wäre, ob es sich um eine Hecke im Sinne des § 42 NachbG NRW handelt - denn dann würde ein Mindestabstand von 1 Meter gelten, außer, die Bestimmungen in Ihrem Wohnort sehen andere Regeln vor.

Es tut mir leid, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen zu können.

Beste Grüße

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Hallo und guten Tag Herr Mösch, da stellt sich uns jetzt die Frage, warum wir beim letzten Gespräch, mit Ihrem Kollegen, eine ganz andere Antwort bekommen haben? Worauf sollen wir uns denn jetzt verlassen? Und des weiteren, was genau dürfen wir in unserer Situation pflanzen, damit wir auf unserem Grundstück nicht wie auf einem Präsentierteller überall beobachtet werden können, wo dieses ja 50 cm tiefer liegt als das des Nachbarn?!
Freundliche Grüße
Yvonne Neuhauser
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ist die Nachricht angekommen?

Sehr gehrte Frau Neuhäuser,

ich weiß naturgemäß nicht, was mein Kollege Ihnen im Gespräch gesagt hat. Auch das Ihr Grundstück 50 cm tiefer liegt, war mir nicht bekannt. Aber es dürfte möglich sein, statt der Platanen (die soweit mir bekannt kaum Sichtschutz bieten) eine Hecke anzupflanzen, bei der die Abstandsmaßgaben geringer sind.

Beste Grüße
Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrter Herr Mösch,
sorry, ich dachte Sie hätten den Text lesen können. Im Anhang sende ich Ihnen die genaue Lage, mit der Bitte sich dazu noch einmal dazu zu äußern.
Freundliche Grüße
Yvonne Neuhauser

Sehr geehrte Frau Neuhauser,

ich muss dem Kollegen insoweit widersprechen. Zwar mag es sich hier um eine heckenähnliche Anpflanzung handeln, allerdings sind die Platanen explizit als "Bäume" aufgeführt, unabhängig von der Art ihrer Anpflanzung. Ich gehe daher nicht davon aus, dass Sie diese in "Heckenform" anpflanzen dürfen.

So handelt es such nach allgemeiner Auffassung dann nicht um eine Hecke, wenn mehrere baumartige Pflanzen zwar planmäßig als Hecke angepflanzt werden, aber der Höhenschnnitt eingestellt wird. Auch handelt es sich um eine Baumreihe, wenn die Gehölze in einem solchen Abstand voneinander gepflanzt werden, dass allenfalls in vielen Jahren ein Dichteschluss und zwar im oberen Bereich stattfindet. Denn zu einer Hecke gehört die Wandartigkeit gerade auch im unteren Bereich.

Sicherlich gilt hier der Grundsatz "Zwei Juristen, drei Meinungen" und eine absolute Sicherheit bekommen Sie nur bei Herbeiführen einer gerichtlichen Entscheidung, dessen Ausgang aus meiner Sicht eher zu Ihren Ungunsten liegen dürfte.

Auf der "sicheren" Seite dürften Sie bei Anpflanzung einer klassischen Hecke sein. Als Hecke wird eine Reihe von Sträuchern oder Bäumen bezeichnet, die so dicht nebeneinander gepflanzt sind, dass sie miteinander verwachsen können. Typische Heckenpflanzen sind Liguster, Hainbuche, Kirschlorbeer, Wacholder und Lebensbaum (Thuja).

Beste Grüße

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Sehr geehrter Herr Mösch, Was Sie schreiben, leuchtet uns alles ein, nun sage ich Ihnen noch, dass der Höhenschnitt nicht eingestellt ist und die "Bäume" jedes Jahr auf ihre Anfangshöhe von 3,50 m zurückgeschnitten werden und wurden(der Mitteltrieb ist auf 3,50 m gestutzt, gekauft in einer Baumschule also ein erzogener Baum). Breite (oder Tiefe) dieser "Hecke" liegt bei 50 cm reiner Astzustand Breite max. 20 cm). Und Warum kann man dann bei einer Hainbuche (Buche ist ja auch ein Baum) von einer Hecke sprechen und bei unseren erzogenen Spalierplatanen nicht? Im Anhang sende ich Ihnen Bilder dazu und die Dreiergruppe darauf zusehen, steht schon seit 6 Jahren und ist immer noch genauso hoch wie am Anfang.
Beste Grüße
Yvonne Neuhauser

Sehr geehrte Frau Neuhauser,

tatsächlich fehlt mir hier der Heckercharakter im unteren Bereich - eine Hecke darf per Definition nicht erst in 1,00 m Höhe zur Hecke werden. Bei Hainbuchen ist dies ein anderes Bild, da sie auch im unteren Bereich zusammenwachsen.

Wie gesagt rate ich Ihnen zur endgültigen Klärung ein Gerichtsverfahren an, sofern Sie die Bäume nicht entfernen wollen. Eine abschließende Entscheidung kann und darf ich nicht treffen. Das Ergebnis eines Verfahrens bietet Ihnen die notwendige Rechtssicherheit.

Beste Grüße

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

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Herzlichen Dank!

RA Moesch,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25
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