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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33121
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe von einem Züchter einen BKH-Kater gekauft am

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe von einem Züchter einen BKH-Kater gekauft am 13.07.2020 für 450 Euro. Der Kater ist am 15.04.2019 geboren. In Kaufvertrag steht:
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bei spätem eventuell beabsichtigten Weiterverkauf des oben genannten Tieres ist der Verkäufer vorab zu informieren das Vorkaufsrecht bezieht sich auf die Lebenszeit der Katze. Der Rückgabepreis bedarf der Vereinbarung, darf jedoch nicht mehr als die Hälfte des Kaufpreises betragen.
Nimmt der Verkäufer dieses Recht nicht in Anspruch, darf das Tier dann kastriert veräußert werden. Der neue Besitzer ist dem Verkäufer mitzuteilen. Wurde das Tier als Liebhabertier erworben, ist es dem Käufer nicht gestattet, mit ihm zu züchten oder sie anderen Person zur Zucht Zwecken zur Verfügung zu stellen. Der Verkäufer ist vielmehr verpflichtet, das Tier zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat kastrieren zu lassen. Nach erfolgter Kastration ist dem Züchter unaufgefordert ein tieraerztliches Attest - nur gültig mit der vom Tierarzt eingetragener Chipnummer - über den Eingriff vorzulegen, dann erhält der Käufer den Stammbaum. Die Züchterin drohte mir heute über WhatsApp zum zu gehen, weil er nicht kastriert isr
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Die Züchterin schrieb mir heute über Whatsapp, dass sie einen Anwalt einschalten wird, weil der Kater noch nicht kastriert sei. Der Kater erhielt im Februar einen Kastrationschip, aber das interessiert die Züchterin nicht. Kann sie mir jetzt rechtlich gefährlich werden?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Datei angehängt (33GS765)

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Lassen Sie sich bitte nicht unter Druck setzen und einschüchtern!

Die hier zur rechtlichen Beurteilung stehende Kastrationsregelung in dem Vertrag ist gemäß § 134 BGB nichtig, denn diese verstößt gegen § 6 TierSchG:

https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__6.html

Eine vertragliche Verpflichtung zur Vornahme der Kastration ohne medizinische Indikation hierfür verstößt gegen tragende Grundsätz des Tierschutzrechtes!

Die Regelung ist daher für Sie ohne jeglichen Bindungscharakter.

Weisen Sie daher die Androhungen der Züchterin unter ausdrücklicher Berufung auf die hier dargestellte Rechtslage zurück!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.